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N.Technology: Was wäre wenn...

26. Oktober 2008 - 16:55 Uhr

Honda-Pilot James Thompson war wieder einmal der heimliche Held des Rennwochenendes: Nur eine Kollision verhinderte eine weitere Sensation

James Thompson vor Yvan Muller
Da war die Honda-Welt für James Thompson noch in bester Ordnung...
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - James Thompson und N.Technology kommen immer besser in Fahrt. Nachdem der Brite in Monza das Opfer eines frühen Crashs geworden war, wurde ihm in Japan ein später Unfall zum Verhängnis. Dennoch hinterließ Thompson beim vorletzten Rennwochenende der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC einen glänzenden Eindruck. Lokalmatador Yukinori Taniguchi verabschiedete sich mit einer soliden Leistung vom Rennstall, Teamchef Andrea Muller war einigermaßen zufrieden mit den Rennen.

"Leider hat der Zwischenfall in Lauf eins dem Rennwochenende für uns eine ganz andere Wendung gegeben", sagte Thompson nach den beiden WM-Läufen. Ausgerechnet WM-Leader Yvan Muller (SEAT) hatte den Honda-Fahrer kurz vor Schluss um die Früchte seiner Arbeit gebracht und aus dem Rennen geboxt. Statt P4 gab's nur Rang 17.

"Wir haben eine fantastische Performance gezeigt und waren extrem konkurrenzfähig. Der vierte Platz ist ein gutes Ergebnis, aber wären wir im zweiten Rennen von vorne gestartet, dann hätte uns die hervorragende Leistung unseres Wagens sogar noch ein besseres Resultat ermöglicht", ist sich Thompson sicher - sehr wahrscheinlich zurrecht...

"Es hat mir viel Spaß gemacht, in Okayama mit N.Technology unterwegs zu sein", meinte Taniguchi. "Ich konnte mich über das Wochenende verbessern und war im zweiten Rennen der zweitbeste Japaner. Hätte ich noch mehr Zeit im Auto verbringen können, wäre ich sicherlich besser gewesen. Ich muss mich beim Team für die tolle Unterstützung bedanken."

"Durch die Arbeit mit ihnen habe ich viel gelernt", ließ der Japaner abschließend verlauten. Teamchef Muller zeigte sich im Anschluss an die Sprintrennen etwas zerknirscht: "Wir waren das gesamte Wochenende über schnell. James ist super gefahren und hat in beiden Rennen viele Autos überholt. Es war sehr enttäuschend, nur auf P17 anzukommen, nachdem wir zuvor auf P4 rangiert hatten."

"James hat in Lauf zwei jedenfalls wieder einmal ein Feuerwerk abgebrannt", lobte der Italiener seinen Spitzenfahrer für seine Performance auf dem 'Okayama International Circuit'. "Wir haben Trockenreifen benutzt und das war goldrichtig. Für die heutigen Ergebnisse müssen wir auch Mugen dankbar sein, die uns in Monza und Okayama mit Motoren ausgestattet haben."

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