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Huff festigt Platz 3 in der WM

26. Oktober 2008 - 17:04 Uhr

Als einziger Chevrolet-Fahrer konnte Rob Huff in Okayama in die Punkte fahren - Risiko in Lauf zwei wird mit WM-Zählern belohnt - noch immer WM-Dritter

Robert Huff vor Jörg Müller
Chevrolet-Pilot Rob Huff im Clinch mit seinen WTCC-Kollegen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Eigentlich hatte Rob Huff den Schaden in Japan nur in Grenzen halten und einige Punkte abgreifen wollen - stattdessen zeigte die Chevrolet-Speerspitze zwei fast blitzsaubere Rennen und holte sich einen vierten und einen fünften Rang. Beim vorletzten Rennwochenende der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC festigte der Brite zudem seine dritte Position in der Gesamtwertung - und ist nun auch rechnerisch kein Titelkandidat mehr. Die Japan-Reise hat sich für Huff dennoch gelohnt.

"Ich hatte einen hervorragenden Start, doch Porteiro (Félix Porteiro; Anm. d. Red.) ist zu früh losgefahren und hat dann alle von der Linie abgedrängt - das hat das Chaos in Kurve eins verursacht", schilderte Huff die ersten Meter von Lauf eins. "Ich war auf der rechten Seite und bin als Vierter aus der ersten Kurve gekommen. Danach hatte ich einige konstante Runden, denn ich wusste, dass der Wagen gegen Rennmitte noch besser werden würde."

"In Kurve eins bin ich dann etwas zu weit rausgekommen, weshalb James (James Thompson; Anm. d. Red.) durchgeschlüpft ist und mich geschnappt hat. Ich konnte ihn aber wieder ein- und überholen, weil mein Auto immer besser und besser wurde", erläuterte der aktuelle WM-Dritte. "Dann hat mich Priaulx (Andy Priaulx; Anm. d. Red.) passiert, ehe es in der letzten Kurve zu viele Autos für eine einzige Kurve gab."

"Dadurch konnte ich mir P4 von Monteiro (Tiago Monteiro; Anm. d. Red.) ergaunern", berichtete Huff. "Unter den besonderen Umständen war das ein tolles Rennen und hat mir viel Spaß gemacht. Ins zweite Rennen bin ich anschließend auf Slicks gegangen. Das bedeutete allerdings, dass die ersten Runden auf der noch nassen Piste ziemlich heftig waren."

"Nach etwa fünf Runden kamen die Reifen langsam auf Temperatur und der Wagen wurde immer schneller. Ich konnte meine Vorderleute überholen und das war recht unterhaltsam", sagte der Chevrolet-Fahrer abschließend. "Das Team hat großartige Arbeit geleistet und ich bin natürlich sehr zufrieden damit, neun Punkte geholt zu haben und noch immer Dritter in der Weltmeisterschaft zu sein."

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