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Turbo-Motoren im Reglement für 2010?

08. August 2008 - 18:10 Uhr

Im Zuge einer Regeländerung für die WTCC-Saison 2010 könnten auch neue Motoren-Konzepte in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft Einzug halten

Nicola Larini
Die Tourenwagen-Weltmeisterschaft stellt die Weichen für die Zukunft der Serie
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Dieselmotoren bei SEAT, Benziner bei BMW und Chevrolet - die Tourenwagen-Weltmeisterschaft könnte die Leistungsunterschiede zwischen diesen beiden Fraktionen schon bald durch die Einführung von Turbo-Aggregaten vergessen machen. Offenbar beschäftigt sich die Tourenwagen-Kommission bereits mit diesem Thema, zu dem der Vorsitzende Jonathan Ashman nun Stellung genommen hat, wie die 'Touring Car Times' berichtet. 2010 könnten demnach diese neuen Regeln in Kraft treten.

"Umweltfreundliche Gesetze werden die Hersteller dazu zwingen, die Route zu Turbomaschinen mit deutlich reduzierter Kapazität einzuschlagen", wird Ashman von 'autosport.com' zitiert. Das würde den Vorteil mit sich bringen, dass die Motorenkonzepte künftig weit weniger auseinander liegen würden. Damit würden die Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Aggregaten weiter eingeschränkt - zum Wohle der Serie.

"Das grundsätzliche Problem ist nicht 'Diesel gegen Benziner", sondern eher 'Turbo gegen nicht-Turbo", bringt es der Vorsitzende der Touring Car Comission auf den Punkt. "Ein Turbolader mit Luftmengenbegrenzer wäre für uns eine großartige Sache, um den Wettbewerb in Balance zu halten", schloss Ashman seine Ausführungen.

Den in der WTCC engagierten Herstellern sollen diese Vorschläge bereits unterbreitet worden sein, wobei es laut 'Touring Car Times' kaum oder nur geringe Kritik an diesem Konzept gab. Eric Neve von Chevrolet brachte gegenüber 'autosport.com' aber einen ganz anderen Punkt auf den Tisch: "Jede Regeländerung bringt zusätzliche Kosten mit sich."

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