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WEC so groß wie nie: "Wir sind positiv überrascht"

Mit 36 Autos geht die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2018/19 an den Start: Starkes Signal - Ex-Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich neuer ACO-Berater

(Motorsport-Total.com) - Mit einem starken Feld von 36 Fahrzeugen geht die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in ihre "Super-Saison" 2018/19. Das Interesse an der Szene, die zuletzt durch die Ausstiege der Hersteller Nissan, Audi und Porsche (LMP1) erhebliche Rückschläge erfahren hatte, überrascht nicht nur zahlreiche Fans. Auch die Verantwortlichen hatten mit einem solchen Starterfeld kaum gerechnet. "Und das ist erst der Anfang", so die kernige Ansage von WEC-Promoter Gerard Neveu.

David Cheng, Alex Brundle, Tristan Gommendy

Jetzt müssten in Schanghai noch die Tribünen etwas voller werden Zoom

"Im vergangenen September haben wir neue LMP1-Regeln verkündet, einen neuen Kalender dargestellt mit veränderten Austragungsorten - zweimal Le Mans und Rückkehr nach Sebring. Sechs Monate später sehen wir das Ergebnis. Es ist großartig, dass wir 36 Autos inklusive Beteiligung von sechs Herstellern und eine schöne Balance zwischen Prototypen und GTE-Autos haben", so der Promoter der Langstrecken-WM. Ursprünglich hatte die WEC die Starterzahl auf 32 begrenzt.

"In Schanghai wird es wohl eng", so Neveu gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Den GTE-Am-Teams wurde während des Einschreibeprozesses bereits erklärt, dass man sich beim Rennen in China womöglich die Garage teilen müsse. Für die Le-Mans-Generalprobe in Spa-Francorchamps am ersten Mai-Wochenendes zeichnet sich ein noch größeres Teilnehmerfeld ab. "Nach dem Rückzug von Porsche aus der LMP1 hatten wir etwas Sorge, aber wir haben gute Arbeit geleistet", so ACO-Präsident Pierre Fillon.

Wolfgang Ullrich

Expertise aus Österreich: Wolfgang Ullrich wird den ACO in Zukunft beraten Zoom

"Die Entscheidungen, die wir getroffen haben, zahlen sich aus. 36 Nennungen sind das Ergebnis. Das ist für uns eine nette Überraschung. Allen müsste nun klar sein, dass man sich um die WEC und Le Mans keine allzu großen Sorgen machen muss", sagt Fillon. Aus Sicht von Gerard Neveu habe man auf den Porsche-Abschied "die passende Antwort" gegeben. Jetzt geht die Show los. Wir sind sicher, dass die Zahlen in Zukunft weiter ansteigen werden", sagt der WEC-Boss.

"Es bleibt eine stabile und starke Plattform für Weltklasse-Wettbewerb", meint FIA-Präsident Jean Todt. "ich freue mich schon auf die zukünftigen weiteren Entwicklungen in der WEC." Die nächsten Schritte werden derzeit in mehreren Arbeitsgruppen besprochen. Viele Signale deuten darauf hin, dass die bisherige LMP1-Klasse ab 2020 von einer modernen GTP-Kategorie abgelöst wird. Den Prozess der entsprechenden Regelformulierung wird auch Ex-Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich begleiten. Der Österreicher agiert ab sofort als Sonderberater für den ACO.

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