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WEC 2018/19: Neues Ferrari-Team vergrößert Luxusproblem

Noch ein Interessent für die GTE Am 2018/19: Ein neues Ferrari-Team will in die WEC, doch bekommt der Sohn eines ehemaligen Formel-1-Fahrers einen Startplatz?

(Motorsport-Total.com) - Die GTE-Kategorie in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) erfreut sich weiter großer Beliebtheit: Nicht nur wächst die GTE Pro kommendes Jahr durch den Einstieg von BMW. Auch in der GTE Am gibt es ein neues Team, das seine Nennung für die "Supersaison" 2018/19 eingereicht hat: MR Racing will in die Amateurklasse mit einem Ferrari 488 GTE einsteigen. Einzig: Es ist noch nicht klar, ob man überhaupt einen Startplatz bekommt.

Olivier Beretta, MR Racing

MR Racing will in die GTE-Am-Kategorie einsteigen

Die Mannschaft soll vom AF-Corse-Team betreut werden. Finanziert wird das Projekt vom Japaner Motoaki Ishikawa mit Bronze-Ranking. Der 50-Jährige ist erster Fahrer auf dem Ferrari 488 GTE. Neben ihm kommen der langjährige Ferrari-GT-Pilot Olivier Beretta und Eddie Cheever III. zum Einsatz. Der 24-jährige Italo-Amerikaner ist der Sohn von Eddie Cheever jun., der an 132 Formel-1-Rennen teilgenommen hat. Er verfügt nach mäßigem Erfolg in der Formel-3-Europameisterschaft 2013 über ein Silber-Ranking.

Der ACO wird mit Interesse an der GTE Am nahezu bombardiert: Neben den fünf Vollzeit-Teams aus der WEC-Saison 2017 bekunden nicht weniger als fünf Porsche-Kundenteams momentan Interesse an einer Teilnahme. Hinzu kommen zwei interessierte Aston-Martin-Teams und eine mögliche Rückkehr der Larbre-Mannschaft mit einer Corvette. Das Interesse ist ein Resultat des Amateur-freundlichen Kalenders der "Supersaison" mit weit verteilten Rennen.

Da der ACO jedoch das Feld auf 32 bis 34 Fahrzeuge beschränken will und die GTE Am in der Liste ganz unten steht, kann es passieren, dass der ACO einige Teams ablehnen muss.

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