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Warmup: Audi bestätigt gute Form

Im Warmup der WEC in Spa-Francorchamps untermauert Audi seine Favoritenstellung: Tom Kristensen vor Marc Gene - Greaves nicht mehr dabei

(Motorsport-Total.com) - Renntag in Spa-Francorcamps und die Sonne strahlt vom Himmel - damit hatten vor dem Start in das Rennwochenende in den Ardennen die wenigsten gerechnet. Bei besten Bedingungen konnten die Teams am Samstagmorgen in einem 20-minütigen Warmup noch einmal letzte Setuparbeiten vor dem Start des Sechs-Stunden-Rennens (14:30 Uhr MESZ) vornehmen. An der Spitze des Feldes änderte sich nichts. Audi bestimmt weiterhin das Tempo.

Tom Kristensen, Loic Duval, Allan McNish

Tom Kristensen jagte bei Sonnenschein durch die berühmte Eau Rouge

In 1:59.659 Minuten markierte Tom Kristensen im R18 mit der Startnummer 2 die deutlich beste Rundenzeit des Morgens. Auf Platz zwei hatte sein Markenkollege Marc Gene, der sich die Le-Mans-Langheck-Version mit Lucas di Grassi und Oliver Jarvis teilt, bereits fast eine Sekunde Rückstand. Auf Rang drei reihte sich Sebastien Buemi mit dem Vorjahres-Toyota ein. Der Schweizer war einen Hauch schneller als Benoit Treluyer im Audi R18 mit der Startnummer 1, der auf der Pole-Position stehen wird.

Hinter dem neuen Toyota TS030 mit Nicolas Lapierre am Steuer reihten sich im Warmup mit rund einer Sekunde Rückstand die Autos von Rebellion ein. Nick Heidfeld und Congfu Cheng fuhren nahezu gleiche Rundenzeiten und setzten sich gemeinsam deutlich vor den HPD von Strakka. In der LMP2-Klasse waren Roman Rusinov (G-Drive) und David Heinemeier Hansson (Oak) mit guten Runden unterwegs. Lucas Luhr (Jota) stellte den Zytek-Nissan auf Platz drei. Der baugleiche Wagen von Greaves ist nicht mehr dabei, nachdem Chris Dyson das Auto am Freitag im Qualifying in die Barrieren gelegt hatte.

Ein herrlicher Kampf erwartet die Fans offenbar in der GTE-Pro-Kategorie. Die Werksautos von Porsche, Aston Martin und Ferrari lagen auch im Warmup dicht beisammen. Kamui Kobayashi war am Morgen im F458 von AF Corse etwas schneller als Jörg Bergmeister, Richard Lietz (beide Porsche), Gianmaria Bruni (Ferrari) und Pedro Lamy (Aston Martin). In der GTE-Am-Klasse waren am Samstagvormittag die beiden Ferraris von 8Star und Krohn am schnellsten.

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