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Unter der Lupe: Die Aerodynamik des BMW M8 GTE

04. Dezember 2017 - 16:00 Uhr

Im Windkanal und auf der Teststrecke gaben die BMW-Ingenieure der Aerodynamik das neuen BMW M8 GTE den letzten Schliff

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Im Windkanal von BMW wurde an der Aerodynamik des M8 GTE gefeilt.
Im Windkanal von BMW wurde an der Aerodynamik des M8 GTE gefeilt.

(Motorsport-Total.com) - Die Testarbeit geht in die heiße Phase, im Januar wird der neue BMW M8 GTE bei den 24 Stunden von Daytona sein Renndebüt geben. Einen Schwerpunkt in der Entwicklung des Fahrzeugs für den Einsatz in der Langstrecken-WM (WEC) und der IMSA-Serie legten die Ingenieure auf die Aerodynamik. So verfügt der BMW M8 GTE über zahlreiche Features, die auch in die Entwicklung künftiger Serienfahrzeuge, allen voran des BMW 8er-Coupé, mit einfließen.

"Eine der Prämissen in der Entwicklung des BMW M8 GTE ist die enge Verbindung von Rennsport und Serie", sagte BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Die verschiedenen Abteilungen haben auch im Bereich Aerodynamik Hand in Hand zusammengearbeitet. Wir haben sehr von der intensiven Kooperation mit dem Zentralen Prototypenbau und dem Aero Lab der BMW Gruppe profitiert. So war es möglich, in der Entwicklung speziell auf den Langstreckeneinsatz ausgelegter Aero-Komponenten noch effizienter als bisher zu arbeiten. Zugleich haben auch die Kollegen aus der Serienentwicklung wertvolle Erkenntnisse im High-Performance-Bereich sammeln können."

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Der neue BMW M8 GTE wird nicht nur in Sprint-, sondern vor allem auch bei Langstreckenrennen auf der ganzen Welt eingesetzt. Entsprechend zielten die BMW-Ingenieure auf eine maximal effiziente und gleichzeitig robuste Aerodynamik ab. Dies bezieht sich nicht nur auf die Bauteilfestigkeit, sondern auch auf die aerodynamische Stabilität und die Fahrbarkeit des Rennwagens insgesamt.

Mit Effizienz und Robustheit gegen den Luftwiderstand

Die Entwicklung der Komponenten startete mit der Konzeption, in der sich die Aerodynamik-Experten eng mit den Kollegen aus den Bereichen Fahrdynamik und Simulation abstimmten. Insgesamt wurden für den BMW M8 GTE weit über 1.000 CFD-Berechnungen durchgeführt.

Für eine schnellere und effizientere Entwicklungsarbeit sorgte auch der Einsatz von Technologien wie Additive Manufacturing. Von der Idee des Aerodynamikers über die Fertigung der Komponente bis hin zur Erprobung des Bauteils im Windkanal lagen dabei teilweise unter 24 Stunden.

Auch im Windkanal selbst nutzte BMW die Synergien mit der Serienentwicklung und profitierte von den perfekten Testbedingungen im Aero Lab. Insgesamt wurden in der Aero-Entwicklung des BMW M8 GTE mehrere hundert Windkanalversuche durchgeführt, zunächst mit Modellen, dann mit dem Fahrzeug selbst.

Ultimativer Härtetest auf der Rennstrecke

Nach dem erfolgreichen Einsatz im Windkanal ging es für die Aero-Komponenten dann zum Test unter Realbedingungen auf der Rennstrecke. Dabei zeigte sich unter anderem, welchen Einfluss die Aerodynamik auf die Temperaturen von Motor und Bremse hat, welches Gefühl der Fahrer bei verschiedenen Fahrmanövern hat und auch, wie sich die Aerodynamik durch sich verändernde Streckenbedingungen verändern kann.

Ein Ergebnis der intensiven Aero-Entwicklung ist der neuartige "Swan-Neck"-Heckflügel. Die Form eines Schwanenhalses ermöglicht auf der kritischen Unterseite des Heckflügels einen besonders saubereren Luftstrom und steigert so die Effizienz. Zudem begünstigt die vom BMW 8er Coupé übernommene flach abfallende Dachlinie den Luftstrom hin zum Heckflügel. Der auffällig breite Heckdiffusor trägt ebenfalls zu einer verbesserten aerodynamischen Effizienz bei.

Ein weiteres Beispiel für die enge Verwandtschaft von Renn- und Serienfahrzeug sind die Außenspiegel des BMW M8 GTE, die bereits einen Ausblick auf die Designsprache des neuen BMW M8 geben.

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