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Toyota zweimal vorn: Auftakt "vielversprechend"

03. November 2017 - 14:03 Uhr

Toyota erlebte bei den 6 Stunden von Schanghai den stärksten Freitag seit langem - Porsche distanziert, die Reifen halten, nur liegt das falsche Fahrzeug vorn

Jose-Maria Lopez, Kamui Kobayashi, Mike Conway
Geht gut los: Toyota erlebte den stärksten Trainingsauftakt seit Langem
© Toyota

(Motorsport-Total.com) - Toyota Gazoo Racing kann mit der Bestzeit beim ersten Trainingstag zu den 6 Stunden von Schanghai einen erfreulichen Auftakt zum vorletzten Lauf der Langstrecken Weltmeisterschaft (WEC) 2017 verzeichnen. Der TS050 Hybrid Startnummer 7 von Mike Conway, Kamui Kobayashi und Jose Maria Lopez kamen mit der heutigen Bestzeit bereits auf 0,279 Sekunden an die Pole-Position des Vorjahres heran. Sebastien Buemi, Anthony Davidson und Kazuki Nakajima, auf dem TS050 Hybrid Nummer 8 beim vorigen Lauf auf dem Fuji Speedway siegreich, fuhren die zweitbeste Rundenzeit des Tages und machen sich berechtigte Hoffnungen auf einen vierten Saisonsieg.

Der Ablauf des ersten Tages geriet bereits beim ersten freien Training aus dem Rahmen, da die Kommunikation zwischen Rennleitung zusammenbrach und diese erst nach 90 Minuten wieder hergestellt werden konnte. Dem verspäteten Trainingsbeginn zum Trotz konnte die Rennleitung die vorgesehene Trainingsdauer aufrecht erhalten, somit konnte das Team die umfangreichen Reifen- und Abstimmungsvergleiche planmäßig durchführen.

Im Fokus: Reifen- und Hybridstrategie

Im Gegensatz zu den Witterungsbedingungen in Fuji erlaubte die trockene Fahrbahn heute gründliches Durchprobieren der verschiedenen Michelin-Reifen, auch wenn die Außentemperatur von anfänglich 23 Grad Celsius im Laufe des Trainings auf 17 fiel. Der Shanghai International Circuit ist bekannt dafür, die Reifen besonders zu beanspruchen, was eine besondere Herausforderung mit sich bringt, denn das Reglement schreibt in diesem Jahr vor, dass ein Satz Reifen mindestens zwei Stints halten muss. Umso wichtiger war es, den unterschiedlichen Verschleiß der verschiedenen Reifenmischungen gründlich zu prüfen. (So lief das zweite Freie Training der WEC in Schanghai)

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Ein insgesamt arbeitsreicher Tag beinhaltete auch die Feinabstimmung des Hybrid-Energiespeicherung und -abgabe bei den besonderen Eigenschaft dieser 5,451 Kilometer langen Rennstrecke, die neben langen Geraden auch die unterschiedlichsten Kurventypen beinhaltet, von sehr langsamen Haarnadeln zu Beginn und am Ende der Runde, sowie sehr schnellen Kombinationen im mittleren Sektor.

Das Team wird das Datenmaterial aus beiden freien Trainings intensiv analysieren und weiter an der Feinabstimmung beider Autos arbeiten. Das erklärt Ziel ist es beim achten Saisonlauf die vierte Pole-Position und am Sonntag den vierten Saisonsieg zu erringen.

Stimmen Startnummer 7

Mike Conway: "Das war ein ordentlicher erster Arbeitstag. Wir konnten das Auto kontinuierlich verbessern und uns ein Bild davon verschaffen, welche Reifen am besten passen. Diese Strecke beansprucht die Reifen sehr, deshalb waren das wichtige Erkenntnisse für uns. In ein paar Bereichen müssen wir jetzt noch unsere Hausaufgaben machen, aber insgesamt war es ein recht ermutigender Tag."

Kamui Kobayashi: "Wir haben beide Trainings angeführt, was uns an einem Freitag schon lange nicht mehr gelungen war. Mit unserem Auto konnten wir gute Fortschritte erzielen und die Rundenzeiten sind stark. Natürlich geht da noch mehr; wir arbeiten auf eine bessere Balance hin. Es ist ja erst Freitag, aber das war schon einmal ein guter Start."

Jose Maria Lopez: "Das waren heute meine ersten Runden auf dieser Strecke am Steuer eines TS050 Hybrid, daher war ich damit beschäftigt, in einen Rhythmus zu kommen. Dass unser Auto schon jetzt eine gute Performance zeigt ist zwar schön, aber auf den Sonntag kommt es an. Wir werden also intensiv darauf hinarbeiten, dass wir auch morgen an der Spitze sind. Wir müssen jetzt noch die alles entscheidende Abstimmungs- und Reifenwahl treffen."

Stimmen Startnummer 8

Sebastien Buemi: "Die ersten beiden Plätze zu belegen ist immer schön. Insgesamt war es ein produktiver erster Arbeitstag und wir konnten Verbesserungen vornehmen. Es wird ein harter Kampf werden, das ist uns klar. Aber wir scheinen bei der Musik zu sein, das ist schon einmal positiv. Die Feinheiten werden am Ende den Unterschied ausmachen. Also müssen wir noch eine Menge Arbeit investieren, um gut aufgestellt zu sein."

Anthony Davidson: "Es großartig, wieder auf dieser Strecke zu fahren, die mir sehr gefällt. Nach all dem Regen in Fuji war es auch schön, wieder auf trockener Strecke zu fahren. Ich glaube, das brauchten wir alle. Unser Tempo war im Vergleich zu den Porsche ganz okay, was schon einmal positiv ist, doch wir lagen gegenüber unserem Schwesterauto etwas zurück. Wir müssen jetzt analysieren, woran das lag."

Kazuki Nakajima: "Ich habe diverse Reifenmischungen ausprobiert und wir müssen nun das Datenmaterial studieren, um die beste Option zu ermitteln. Es fehlt unserem Auto noch ein wenig - die Balance etwa schien mir heut nicht besonders gut zu sein. Das müssen für Qualifying und Rennen also noch verbessern. Das hat im Moment Vorrang."

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