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Acura-Testfahrten in Daytona: Routiniers als Schüler

05. November 2017 - 07:28 Uhr

Auch mit über 40 muss man noch neue Dinge lernen: Die Acura-Penske-Piloten Helio Castroneves und Juan Pablo Montoya nehmen Unterricht bei IMSA-Assen

HPD ARX-05
Der Acura ARX-05 begeistert Juan Pablo Montoya mit seiner Zuverlässigkeit
© Honda

(Motorsport-Total.com) - Das Penske-Team steckt mitten in der Vorbereitung auf die IMSA-Saison 2018. Helio Castroneves, Juan Pablo Montoya und Simon Pagenaud, der als dritter Mann bei den vier Endurance-Rennen zum Einsatz kommt, hatten beim Petit Le Mans 2017 mit einem Oreca 07 bereits eine Duftmarke hinterlassen. Nun steht die Entwicklung des Acura ARX-05 im Vordergrund - beziehungsweise die der Fahrer. Helio Castroneves und Juan Pablo Montoya müssen aller Erfahrung zum Trotz einiges neu lernen.

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Lehrmeister sind in diesem Fall die deutlich jüngeren IMSA-Asse Dane Cameron und Ricky Taylor, ihres Zeichens IMSA-Meister von 2016 und 2017. Spaßvogel Castroneves zeigt sich gut gelaunt nach dem zweitägigen Test auf dem Daytona International Speedway: "Ich bin nicht gut darin, Dinge zu teilen. Jetzt habe ich wohl ein Problem!"

Was der Brasilianer scherzhaft versucht wie einst Mark Webber oder Alexander Wurz zu erklären: Nach über 20 Jahren Ego-Kampf im Monopostosport ist der Umstieg in den teambetonten Langstreckensport eine große Umstellung. "So ein Umstieg aus den IndyCars zu den Sportwagen benötigt Zeit. Das realisieren viele Leute nicht. Man muss die Sitzposition, den Fahrstil, das Set-up und so viel Weiteres aufeinander anpassen. Schlussendlich ist es ein Kompromiss, wie eine Ehe. Manchmal bekommen wir, was wir wollen, manchmal müssen wir eine Wahl treffen."

Voll des Lobes äußert er sich über seine jüngeren Teamkollegen: "Ricky und Dane sind die Champions, sie haben deutlich mehr Erfahrung als Juan Pablo und ich. Es ist schön, sie als Referenz zu haben und Details von ihnen zu lernen. Wir sind die alten Säcke, aber gleichzeitig Rookies. Es ist nichts Schlechtes dabei, neue Dinge zu lernen." Castroneves spannt in der IMSA-Saison 2018 mit Taylor zusammen, während Montoya Cameron zur Seite gestellt bekommt.

Montoya: Wie Verfolgungsjagd im Berufsverkehr

Der Kolumbianer hat aus Grand-Am-Zeiten bereits mehr Erfahrung im Langstreckensport, doch sind die LMP2-basierten Hightech-Boliden mit den Dinosauriern von damals nicht mehr zu vergleichen. Erstmals seit seiner Formel-1-Zeit muss sich Juan Pablo Montoya wieder mit Traktionskontrolle, Servolenkung und Co. herumschlagen.

Was den 42-Jährigen am meisten beeindruckt hat, ist allerdings die Zuverlässigkeit des Oreca-basierten HPD-Boliden: "Das ist unglaublich. Wir haben absolut keine Probleme. Acura hat uns einen Motor geliefert, der einfach nur läuft. An der Pace müssen wir noch etwas arbeiten, aber wir stehen ja noch am Anfang mit diesem Auto." Neben den vier Stammfahrern saßen auch Pagenaud und Graham Rahal am Steuer, der dritter Mann für die langen Rennen auf dem anderen Fahrzeug ist.

Gegenüber der Grand-Am sind die aktuellen Prototypen noch einmal eine ganze Ecke schneller, was sich auch auf das Fahren im Verkehr auswirkt. Montoya beschreibt seine Erfahrung auf der Road Atlanta: "Ich habe mit Simon und Helio nach dem Rennen gesprochen und wir haben uns drauf geeinigt, dass man es so beschreiben kann: 'Fahre die Interstate 95 mit 240 Sachen entlang und versuche, vor der Polizei zu fliehen.' Das ist das Gefühl, das man im Verkehr hat. Man wird verfolgt oder verfolgt jemanden, während man laufend auf Verkehr trifft. Das ist ziemlich cool!"

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