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Toyota tüftelt bei der WEC in Mexiko an kurzem Freitag

02. September 2017 - 14:05 Uhr

Nur 90 Minuten am Freitag, die es aber in sich hatten: Toyota tüftelt noch an der Balance, macht sich aber ob des Rückstands auf Porsche keine Sorgen

Anthony Davidson, Kazuki Nakajima
Toyota hatte im Freien Training eine Sekunde Rückstand auf Porsche
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Toyota Gazoo Racing erlebte am ersten Veranstaltungstag zum 6-Stunden-Rennen von Mexiko, dem fünften Lauf zur Langstrecken Weltmeisterschaft (WEC), mit nur einer freien Trainingssitzung einen recht kurzen ersten Auftritt. WEC-Rennwochenenden beginnen üblicherweise mit zwei 90-minütigen Trainingssitzungen, der Zeitplan in Mexiko sah für den Freitag jedoch nur ein einziges Freies Training vor, das zweite Freie Training findet dafür am knappgetakteten Samstag statt. (So lief der Freitag der WEC in Mexiko-Stadt)

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Bei wechselhaften Witterungsbedingungen schnitt der schnellste der beiden TS050 Hybrid, das Fahrzeug mit der Startnummer 7 von Mike Conway, Kamui Kobayashi und Jose Maria Lopez, auf Platz drei ab. Der Rückstand betrug 1,003 Sekunden auf den Porsche mit der Nummer 1. Der TS050 Hybrid #8 von Sebastien Buemi, Anthony Davidson und Kazuki Nakajima kam auf den vierten Rang ab.

Die Trainingssitzung begann um 17:20 Uhr Ortszeit, nur wenige Minuten nach einem Platzregen, der zuvor die Strecke unter Wasser gesetzt und zahlreiche Pfützen gebildet hatte. Bei 20° Außentemperatur trocknete die Rennstrecke zwar zügig ab, doch kontinuierliche Aerodynamik-Testarbeit sowie das Testen diverser Slickreifen war unter diesen wechselhaften Streckenbedingungen nicht wirklich möglich, zumal nur eine halbe Stunde der Gesamtzeit auf trockener Piste genutzt werden konnte.

Dennoch gelang es dem Team, mit beiden Autos Fortschritte in Sachen Strategie bei der Energie-Rückgewinnung und -Abgabe zu erzielen und das Verhalten der Regen- und Hybrid-Reifen zu analysieren. Da weitere Schauer übers Wochenende erwartet werden, könnten die gesammelten Erkenntnisse sich noch als sehr hilfreich erweisen.

Bei nur 90 Minuten Trainingsdauer zu Verfügung und Änderungen an den Fahrzeugen zwischen den einzelnen Stints kam keiner der Fahrer zu viel Fahrzeit. Natürlich zogen die Rundenzeiten der beiden TS050 Hybrid mit abtrocknender Strecke an, die dann gefahrenen Rundenzeiten spiegeln jedoch keineswegs das tatsächliche Kräfteverhältnis wider. Zumal auch die Trainingsbestzeit ganze zwei Sekunden über der Pole-Zeit des Vorjahres lag. Das Ziel von Toyota Gazoo Racing bleibt daher unverändert: Am Samstag die Pole-Position erobern, am Sonntag das Rennen gewinnen und das Titelrennen somit weiter offen zu halten.

Stimmen Startnummer 7

Mike Conway: "Es war von Vorteil, einige Runden im Nassen zurückzulegen, damit sind wir für alle Eventualitäten im weiteren Laufe des Wochenendes gerüstet. Es gilt noch, Verbesserungen in einigen Bereichen zu finden, die wir in der Kürze der Zeit nicht austesten konnten. Wir sind in einer guten Ausgangslage, müssen aber in einigen Bereichen noch nacharbeiten, was dann aber auch den Rundenzeiten zu Gute kommen dürfte.?

Kamui Kobayashi: "Schwer, nach nur einer Trainingssitzung in wechselhaften Bedingungen zu sagen, wo wir tatsächlich stehen. Für mich war nicht einmal eine einzige freie Runde möglich. Wir werden, wie sonst auch, noch an der Balance arbeiten. Morgen ist ein neuer Tag und wir werden dann ja sehen, inwieweit wir unsere Performance dann noch steigern können.?

Jose Maria Lopez: "Das war ganz okay heute. Es war nützlich, sich an die unterschiedlichen Bedingungen zu gewöhnen und um die drei verschiedenen Reifentypen durchzutesten, denn uns erwartet in den nächsten Tagen ja noch mehr von dieser Wetterlage. Die Pace war okay, aber das war ja erst der Anfang. Bleibt abzuwarten, welche Verbesserungen uns noch im Verlauf des Wochenendes noch gelingen werden.?

Stimmen Startnummer 8

Sebastien Buemi: "Wir haben von nass bis trocken alle möglichen Streckenbedingungen erlebt. Darüber bin ich recht froh, denn genau das könnte sich im Laufe des Wochenendes wiederholen. Der Freitag war mit nur einem Freien Training etwas anders als sonst, also haben wir nicht so viel Datenmaterial wie sonst zur Verfügung. Wir werden das Auto so gut wie möglich für den arbeitsreichen Samstag vorbereiten.?

Anthony Davidson: "Es war schön, nach so einer langen Pause nach dem Nürburgring wieder im Auto zu sitzen und erstmals diese Stecke so richtig zu befahren. Das Auto fuhr sich recht gut und ich fand schnell in einen guten Rhythmus. Wir haben zwar noch eine Menge Arbeit vor uns, aber die Hauptsache ist, dass ich mit der Balance des Autos bereits happy bin.?

Kazuki Nakajima: "Die Bedingungen da draußen waren knifflig, aber ich konnte sämtliche Reifen durchprobieren. Es war nicht einfach unter diesen Umständen und wir haben noch einiges an Arbeit vor uns, um unsere Rundenzeiten im Trockenen zu verbessern. Das Auto fuhr sich bereits sehr gut, was ermutigend ist, und wir werden darauf hinarbeiten, unsere Performance zu verbessern.?

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