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Mazda-Chef: Dachten, wir wären nicht gut genug für Joest

05. August 2017 - 14:02 Uhr

Mazda-Nordamerikachef John Doonan gibt zu, dass er befürchtet hatte, Joest nicht beeindrucken zu können - Werbung für eine globale DPi-Klasse

Tristan Nunez, Jonathan Bomarito, Mazda RT24-P
Der Mazda RT24-P wird bald seinen ersten Test unter Joest-Banner absolvieren
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Joest und Mazda stehen kurz vor ihrem ersten Testeinsatz. Nach dem Road-America-Rennen der IMSA SportsCar Championship an diesem Wochenende wird Mazda die Weichen für die Zukunft stellen. Joest wird das Programm vom SpeedSource-Team übernehmen, das mit Mazda für 20 Jahre verbandelt war, aber in der Prototypenszene nicht die erhofften Erfolge einfahren konnte. Durch die mageren Ergebnisse fürchtete Doonan auch, dass Joest ihm absagen könnte, wie er zugibt.

"Sie waren zunächst nicht auf unserer Liste, aber wurden dann (durch den Audi-Ausstieg aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft; Anm. d. Red.) verfügbar", erinnert er sich an 2016 zurück. "Wir wollten uns gegenseitig vorstellen, was wir auch in Daytona gemacht haben. Ehrlich gesagt war ich besorgt, dass wir nicht genug für sie sein würden." Doch alles kam ganz anders und schon beim ersten Meeting stimmte die Chemie so gut, dass sich ein ganzes Programm daraus entwickelte, das kurz vor seinem ersten Test steht.

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Sieben Monate später ist auch Porsche aus der LMP1-Klasse ausgestiegen und die Stimmen mehren sich, dass die DPi-Plattform auch für die 24 Stunden von Le Mans freigeschaltet werden sollte. Doonan macht kein Geheimnis daraus, dass er es begrüßen würde, sollte die auf Kosteneffizienz statt Hightech ausgelegte Plattform weltweit Schule machen: "Die Regeln erlauben derzeit keine DPis in der WEC. Im Namen der Gesundheit des Sportwagensports hoffe ich, dass sich die Dinge ändern werden. Für den Moment sind wir komplett auf unser Nordamerika-Programm konzentriert. Sollte der Tag kommen, an dem es sich ändert, wäre es dumm, nicht über die WEC nachzudenken."

Er fügt aber auch hinzu, dass er "großen Respekt vor dem ACO und der FIA" und für die an der Hybridformel beteiligten Hersteller habe, die große Summen investiert haben. Die LMP1-Kategorie sucht händeringend nach einem weiteren Hersteller für die Hybridregularien. Peugeot hat mehrfach Interesse gezeigt, frühestens aber ab 2020.

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