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LMP1-Privatboom? Rebellion-Teammanager skeptisch

02. August 2017 - 16:59 Uhr

Privatteams müssen 2018 die LMP1-Klasse retten - Mehrere Projekte sollen Entspannung bringen - Bart Hayden traut dem ganzen Hype nicht richtig

Alexandre Imperatori, Dominik Kraihamer, Matheo Tuscher
Eine Rückkehr von Rebellion in die LMP1-Klasse gibt es nur bei Konkurrenz
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Was ein schöner Unterbau den LMP1-Hybriden von Porsche und Toyota hätte werden sollen, ist plötzlich der Rettungsanker für die gesamte LMP1-Klasse: Die hybridlosen Boliden von Dallara/SMP, Ginetta/Manor und Perrinn müssen in Kombination mit einem weiteren Engagement mit eventuell zwei ByKolles-CLM die einst blühende LMP1-Kategorie am Leben erhalten. Toyota wäre nach jetzigem Stand der Dinge als letztes Team mit Hybridantrieb übrig. Macht bis zu zehn LMP1 für 2018.

Klingt schön, einzig hinter der Umsetzung steht noch immer ein Fragezeichen. Ginetta macht mit einer riesigen PR-Offensive Werbung für seinen neuen LMP1, doch trotz der Verkündung der Partnerschaft mit Manor ist bisher noch kein Bolide offiziell verkauft worden. SMP hat mit Dallara einen potenten Partner, bislang ist aber nichts weiter über das Projekt bekannt. Und bei Perrinn steht nicht einmal fest, wer der Kunde eigentlich sein soll. Und weil es in der Vergangenheit immer wieder Ankündigungen privater LMP1-Projekte gegeben hat, die nie zustande gekommen sind, bleiben Insider skeptisch, bis das Gegenteil bewiesen wurde.

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Dazu gehört auch Bart Hayden, der Teammanager von Rebellion Racing. Sein Team hatte von den ganzen nicht erfüllten LMP1-Ankündigungen genug und ist 2017 in die LMP2-Klasse gewechselt - offiziell hatte man keine LMP1-Motoren zur Verfügung. Eine LMP1-Rückkehr ist ausdrücklich denkbar, aber Hayden will erst Ergebnisse sehen. Deshalb hat er eine Rückkehr für frühestens 2019 bereits angekündigt. Oreca wäre bereit, aus dem 07 einen LMP1-Boliden abzuleiten. Schon der Rebellion R-One war im Grunde genommen ein Oreca 05 mit entsprechenden Abwandlungen.

Gegenüber 'Sportscar365' begründet Hayden die Entscheidung, nicht schon bei der angekündigten Fiesta 2018 dabei sein zu wollen: "Ich bin ein bisschen skeptisch, wie das Bild aussehen wird. Ein weiteres Jahr LMP2 wäre sehr pragmatisch. Die LMP1-Landschaft muss sich im kommenden Jahr erst einmal formen. Noch ist das Bild verschwommen. Wenn man LMP1 machen will, muss man die Entscheidung bereits getroffen haben. Es ist leicht, zu sagen, dass man es tun möchte. Es letztlich durchzuziehen erfordert deutlich mehr."

Für die Schandtat bereit ist er allerdings: "Wenn die Klasse stärker wird, bin ich sicher, dass Rebellion dabei sein will. Aber ich glaube nicht, dass wir diese Stärke vor 2019 sehen werden." Ein Bonus winkt natürlich: Sollte Toyota auch noch aussteigen, winkt plötzlich ein Le-Mans-Gesamtsieg.

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