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BoP Mexiko: Ferrari wird heftig eingebremst

07. August 2017 - 10:18 Uhr

AF-Corse-Ferrari zahlt für den WEC-Klassensieg am Nürburgring einen hohen Preis: In Mexiko mit mehr Gewicht und weniger Turbo-Boost im Wettbewerb

James Calado, Alessandro Pier Guidi
James Calado und Alessandro Pier Guidi hatten auf dem Nürburgring gewonnen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Ferrari geht beim fünften Saisonlauf der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2017 in Mexiko mit dem schwersten Auto in den Wettbewerb der GTE-Pro-Klasse. Nach dem Klassensieg beim zurückliegenden Rennen auf dem Nürburgring bezahlen die Italiener nun den Preis: Die automatisierte Berechnung der Einstufungsvariablen in der WEC hat für den Ferrari erschwerte Bedingungen ergeben. Man muss Gewicht zuladen und den Turbo herunterdrehen.

Mit fünf zusätzlichen Kilogramm Mindestgewicht bringt der Ferrari 488 GTE in Mexiko 1.273 Kilogramm auf die Waage. Der italienische Sportwagen löst damit den Ford GT (1.271 Kilogramm) als schwerstes Fahrzeug im GTE-Pro-Wettbewerb ab. Die Amerikaner dürfen für den Lauf in Mexiko-Stadt ebenso zwei Kilogramm ausladen wie Porsche (neu 1.258 Kilogramm) und Aston Martin (1.186). Während Ferrari zudem den Boost etwas herunterregeln muss, darf Ford seinen Turbo mit mehr Druck betreiben.

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Auch Porsche und Aston Martin bekommen für das Rennen in großer Höhenlage mehr Power. Die Öffnungen an den Restriktoren des 911 RSR und des Vantage GTE werden um jeweils 0,1 Millimeter erweitert. Auch in der GTE-Am-Kategorie schlägt die BoP beim Ferrari voll durch. Hier muss der 488 zum kommenden Rennen satte 15 Kilogramm zuladen. Der Ferrari (neu 1.303 Kilogramm) war ohnehin schon deutlich schwerer als die Konkurrenz von Porsche (1.198) und Aston Martin (1.208).

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