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Porsches Ausstieg offiziell: "Mission E" verdrängt LMP1

28. Juli 2017 - 12:20 Uhr

Porsche hat seinen Ausstieg aus der LMP1-Kategorie der WEC offiziell gemacht - So begründet der Vorstand die "Neuausrichtung" im Motorsport

Earl Bamber, Timo Bernhard, Neel Jani, Nick Tandy
Es ist vorbei: Die High-Downforce-Variante bleibt die letzte Version des 919 Hybrid
© Porsche

(Motorsport-Total.com) - Porsche steigt ab 2019 mit einem eigenen Werksteam in die Formel E ein. Im Gegenzug beendet das Unternehmen sein LMP1-Engagement in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) zum Saisonende 2017. Zugleich konzentriert Porsche seine Motorsport-Strategie auf den Einsatz des 911 RSR in der GT-Klasse der FIA World Endurance Championship mit den 24 Stunden von Le Mans als Höhepunkt sowie in der amerikanischen Rennserie IMSA SportsCar Championship und weiteren Langstrecken-Klassikern.

Die Neuordnung des Motorsports leitet sich aus der Porsche Strategie 2025 ab: Porsche setzt hier unter anderem auf einen Mix aus puristischen GT-Fahrzeugen und vollelektrischen Sportwagen wie dem ersten rein batteriebetriebenen Mission E. "Einstieg und erfolgreiche Präsenz in der Formel E sind die logische Konsequenz unserer Mission E. Wachsende Freiheitsgrade für Eigenentwicklungen machen die Formel E für uns attraktiv", sagt Michael Steiner, Entwicklungsvorstand der Porsche AG.

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"Porsche setzt auf alternative und innovative Antriebskonzepte. Die Formel E ist für uns das ultimative kompetitive Umfeld, um die Entwicklung von High Performance-Fahrzeugen in punkto Umweltfreundlichkeit, Sparsamkeit und Nachhaltigkeit voranzutreiben." Schon in diesem Jahr unternimmt Porsche erste Schritte zur Entwicklung des eigenen Formel E-Rennwagens.

Parallel stärkt Porsche den Einsatz in der GT-Klasse. "Herstellervielfalt und die Qualität der beiden Sportwagen-Serien haben uns dazu bewogen, unser Engagement zu festigen und die Kräfte auf den Einsatz des 911 RSR zu konzentrieren", so Steiner. "Wir wollen die Nummer eins werden. Dafür müssen wir entsprechend investieren."

Die Le-Mans-Siegerautos von Porsche

Vom Porsche 917K aus dem Jahr 1970 bis zum hochmodernen 919 Hybrid von 2017: 19 Le-Mans-Siegerautos von Porsche


19.07.2017
Foto 1 von 19
Le Mans 1970: Richard Attwood und Hans Herrmann bescheren Porsche den ersten Gesamtsieg im 917K. Das Duo fuhr im Fahrzeug der Salzburger Porsche Holding von Louise Piech, der Tochter von Ferdinand Porsche.
Le Mans 1970: Richard Attwood und Hans Herrmann bescheren Porsche den ersten Gesamtsieg im 917K. Das Duo fuhr im Fahrzeug der Salzburger Porsche Holding von Louise Piech, der Tochter von Ferdinand Porsche.

Nach vier äußerst erfolgreichen Jahren, drei Siegen in Folge bei den 24 Stunden von Le Mans und je zwei Weltmeistertiteln bei Team- und Fahrerwertung 2015 und 2016 wird Porsche die LMP1-Bühne verlassen. In diesem Jahr will das Werksteam aus Weissach aber noch einmal die beiden WM-Titel verteidigen. Abschluss der Saison ist am 18. November in Bahrain.

LMP1-Team bleibt erhalten

Fritz Enzinger, Leiter LMP1 und zentrale Figur beim Wiedereinstieg von Porsche in den Spitzenmotorsport 2014: "Es war eine große Herausforderung, die Le Mans-Truppe von null aufzubauen. Über die Jahre ist eine äußerst erfolgreiche, kompetente Mannschaft zusammengewachsen. Auf diese Basis setzen wir auf. Ich bin mir sicher, dass wir für die Formel E unser Niveau auf einem hohen Level halten werden. Wir sehen dem Start mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen und Freude entgegen."

Die erfolgreiche LMP1-Mannschaft bleibt Porsche voll erhalten. Dies gilt auch für die beteiligten Werksfahrer. Neben Starts in anderen Rennserien und der intensiven Vorbereitung auf die Formel E prüft Porsche derzeit weitere Einsatzgebiete und Entwicklungsaufgaben.

Die Formel E ist die erste rein elektrische Rennserie der Welt und ging am 13. September 2014 erstmals an den Start. Der veranstaltende Automobilweltverband FIA, der auch die Formel 1 organisiert, will mit der Serie ein Zeichen für Elektromobilität setzen und mehr junge Menschen für den Motorsport begeistern. Die Saison beginnt entgegen der meisten anderen Serien im Herbst und endet im Sommer. Als Austragungsorte für die Rennen dienen eigens entworfene Straßenkurse in Stadtzentren von Metropolen. So kommt der Sport zu den Zuschauern - und nicht umgekehrt. Elektromobilität spielt vor allem im urbanen Umfeld eine wichtige Rolle bei der Mobilität von morgen.

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