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Endlich Le-Mans-Sieger: Webber freut sich mit Ex-Kollegen

19. Juni 2017 - 08:08 Uhr

Mark Webber ist "sehr stolz" auf seine Ex-Kollegen Timo Bernhard und Brendon Hartley, die im vierten Anlauf endlich das 24-Stunden-Rennen gewonnen haben

Mark Webber, Chase Carey
Mark Webber mit Formel-1-Boss Chase Carey, der das Rennen gestartet hat
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Drei Jahre lang hat Mark Webber versucht, als Porsche-Werksfahrer Le Mans zu gewinnen. 2015 kam er dem großen Ziel mit Platz zwei recht nahe, ganz gereicht hat es aber nie. 2017, nach seinem Rücktritt aus der Langstrecken-WM (WEC), hat es dann endlich geklappt für das Webber-Auto. Aber neben Timo Bernhard und Brendon Hartley war diesmal nicht mehr der Australier, sondern Earl Bamber der dritte Fahrer des Teams.

Für Webber war es eine "sehr emotionale" Angelegenheit, dass ausgerechnet "sein" Auto Le Mans gewonnen hat: "Ich bin sehr stolz. Timo und Brendon verdienen den Sieg ganz besonders. Wir hatten in der Vergangenheit sehr viele gute Ergebnisse, hatten oft ein sehr schnelles Auto, aber es hat nie ganz gereicht."

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"Timo war vor fünf Jahren der Erste, der dieses Auto gefahren ist. Er ist ein integraler Bestandteil dieses Programms", sagt er. "Und Brendon ist ebenfalls verantwortlich für die unglaubliche technische Situation mit diesem Auto. Es ist toll, dass jetzt alle Porsche-Fahrer einen Le-Mans-Sieg haben. Ein brillanter Tag für den 919."

Webber selbst hatte wegen seiner Tätigkeiten als Botschafter für Porsche, Rolex und den ACO kaum Zeit, das dramatische Rennen zu verfolgen: "Ich habe wie ein Irrer gearbeitet, zehn Stunden jeden Tag", lächelt er im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Vom Rennen habe ich nur eineinhalb Stunden gesehen."

Dass zwei Stunden vor Schluss noch ein LMP2-Auto in Führung lag, hat auch Webber überrascht: "Die Regeln kommen den LMP2-Autos entgegen. Die sind schnell", meint er und urteilt: "Ist okay so. Wir hatten fünf LMP2-Autos im Rennen, und wenn die nicht überleben, kann es halt zu einem merkwürdigen Ergebnis kommen."

"Es hat auch schon Jahre gegeben, in denen alle LMP1-Autos ins Ziel gekommen sind. Jetzt hatten wir halt ein Jahr mit einem merkwürdigen Ergebnis", sagt Webber. "Die #2 hat zwar gewonnen, aber auch die standen lange in der Garage. Es war sicher nicht der schnellste Sieg. Aber letztendlich ist das egal."

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