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Bremsen nicht gewechselt: So hat Porsche gekämpft

21. Juni 2017 - 15:07 Uhr

Ein Reifenschaden hat einen Le-Mans-Podestplatz für den neuen 911 RSR verhindert: Porsche zieht alle Register und verzichtet auf Bremsenwechsel

Richard Lietz, Frederic Makowiecki, Patrick Pilet
Sensationell: Der neue Porsche 911 RSR kam ohne Bremswechsel durchs Rennen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Der harte Wettbewerb der Hersteller in der GTE-Pro-Klasse mündete bei den 24 Stunden von Le Mans 2017 in ein sehenswertes Duell zwischen dem Aston Martin von Jonny Adam und der Corvette von Jordan Taylor. Erst in der allerletzten Runde des Langstrecken-Klassikers fiel die Entscheidung um den Klassensieg. Während Ford mit Priaulx/Tincknell/Derani einen Podestplatz verbuchen konnte, gingen Porsche und Ferrari in diesem Jahr leer aus.

Vor allem im Lager der Mannschaft aus Zuffenhausen war die Enttäuschung anfangs groß. Einen der beiden 911 RSR hatte man durch einen Unfall von Michael Christensen in der Nacht verloren. Das Schwesterfahrzeug von Lietz/Pilet/Makowiecki war im Vergleich zur Konkurrenz vor allem auf den langen Geraden im Nachteil, dennoch lag man bis eine Stunde vor dem Ende auf Podiumskurs - sogar vor dem Ford #67, der am Ende auf Platz zwei landete. Ein Reifenschaden warf die Nummer 91 aber zurück.

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"Bei einem solchen Rennen, in dem fünf Marken Kopf an Kopf fahren, ist man mit einem Zwischenfall sofort weit hinten. Schon ein kleiner Verbremser wirft dich aus der Spitzengruppe", sagt Porsche-GT-Rennleiter Frank-Steffen Walliser im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Solch enge Kämpfe sieht man in den USA häufiger, zum Beispiel in Daytona. Aber dort entsteht es durch die Gelbphasen. In Le Mans war es 24 Stunden lang Sprint, volle Attacke von allen Seiten", so Walliser.

Die Mannschaft des Deutschen zog alle Register, um mit den schnellen Aston Martins, Corvettes und Fords mithalten zu können. "Jetzt kann ich es sagen, weil es gut ging: Wir haben keine Bremsen gewechselt! Das mussten wir einfach versuchen", so der Porsche-GT-Verantwortliche. Ein solches Vorgehen ist neu in Le Mans. Normalerweise müssen alle GTE-Fahrzeuge im Verlauf des Rennens einmal die kompletten Bremsen erneuert bekommen.

"Wir haben uns das angeschaut, es dann durchgezogen. Es hätte uns auf das Podest bringen können, aber leider gab es nochmal Pech", zuckt Walliser mit den Schultern. Im Lager von Ferrari war die Startnummer 71 nie schnell genug, das AF-Corse-Schwesterauto wurde durch einen Crash aus dem Rennen um den Sieg gerissen. Zuvor war bereits Pierre Kaffer im 488 GTE von Risi von LMP2-Pilot Mathieu Vaxiviere bei Tempo 294 km/h in die Leitplanken geschickt worden.

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