Aktuelle Bildergalerien
 
ANZEIGE
 
 
 
ANZEIGE
 
 
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
MOTORSPORT BEI SPORT1

Motorsport bei SPORT1


ADAC Sport Gala23.12. 00:30
Motorsport - Porsche Carrera Cup, Magazin23.12. 11:00
ADAC Sport Gala24.12. 17:00
Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott25.12. 14:00
Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott31.12. 19:00
Motorsport-Marktplatz
BMW M235i Racing Unfallkarosse
Preis auf Anfrag
BMW M235i Racing Unfallkarosse - Zum Verkauf steht eine Unfallkarosse vom BMW M235i Racing Bjh. 2014.
Schäden siehe Bilder. Die [...]
Sie sind hier: Home > WEC > Newsübersicht > News

Barrichello, Lopez oder Vergne: Und plötzlich ein Rookie

01. Juni 2017 - 13:19 Uhr

Die besondere Rookie-Regelung bei den 24 Stunden von Le Mans zwingt Ex-Formel-1-Stars und einen ehemaligen Gesamtsieger in den Simulator des ACO

Jan Lammers
Einer der Rookies: Jan Lammers war 22 mal am Start und holte 1988 den Sieg
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die 24 Stunden von Le Mans 2017 werden wieder 60 Fahrzeuge und insgesamt 180 Piloten im Wettbewerb haben. Zahlreiche Fahrer kommen erstmals auf den legendären 13,6 Kilometer langen "Circuit 24 Heures" in der Region Sarthe. Sie müssen als Le-Mans-Rookies ein Schulungsprogramm durchlaufen. Auf prominente Namen wird in diesem Zusammenhang keine Rücksicht genommen. Das Regelwerk des ACO gilt für alle.

Laut der Regularien müssen also Piloten wie Rubens Barrichello, der Brasilianer ist mit über 320 Grand-Prix-Starts ein Rekordmann in der Formel 1, zu einer Simulatorsession antreten. In der Anlage nahe Paris werden die speziellen Le-Mans-Prozeduren wie Safety-Car-Einsatz oder Slow-Zones geschult. Zudem werden beim Testtag am kommenden Sonntag mindestens zehn Runden verlangt, fünf davon als gezeitete Umläufe in hohem Tempo.

ANZEIGE

Nicht nur Haudegen Barrichello, der in der LMP2-Klasse in einem Dallara-Gibson antreten wird, sind von der Regelung betroffen. Weitere Beispiele: Jean-Eric Vergne, Jose Maria Lopez oder Sergei Sirotkin. Aus der GTE-Pro-Klasse muss Bourdais-Ersatzmann Tony Kanaan in den kommenden Tagen seine virtuellen ersten Runden im Simulator drehen, bevor er erstmals im Ford GT auf die Strecke gehen darf. Das gleiche gilt für Ex-DTM-Fahrer Miguel Molina, der in der GTE-Pro-Klasse im Ferrari sitzen wird.

Während die bekannten Superstars aus anderen hochrangigen Rennserien nur einen kurzen Besuch im Simulator von AOTech machen müssen, ist für andere Rookies mehr Arbeit angesagt. Alle Amateure mit dem Fahrerstatus Bronze müssen einen kompletten Tag einer solchen Vorbereitung absolvieren. Als Rookies gelten auch all jene, die letztmals vor über fünf Jahren in Le Mans am Start waren. Das kuriose Ergebnis: Jan Lammers, Le-Mans-Sieger von 1988 (Jaguar), muss zum Simulatortest antreten. Der Niederländer war bereite 22 mal an der Sarthe am Start.

Artikeloptionen
Artikel bewerten