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Andre Lotterers Le-Mans-Anekdote: Nur einer kam durch

12. Juni 2017 - 13:37 Uhr

Erfolge, Niederlagen, Momente - Die Porsche-Fahrer geben ganz persönliche Einblicke in ihre 24 Stunden von Le Mans - Heute: Andre Lotterer

Andre Lotterer, Benoit Treluyer, Marcel Fässler
Unglaublicher Sieg: Audi schlug 2011 Peugeot mit 13,6 Sekunden Vorsprung
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Die sechs Werksfahrer des Porsche-LMP-Teams vereinen 37 Teilnahmen am größten Automobilrennen der Welt auf sich. Fünf von ihnen haben bei den 24 Stunden von Le Mans sogar schon Gesamtsiege errungen. Es sind aber nicht nur Momente des Triumphs, die ihnen in den Sinn kommen, wenn sie vor ihrem neuerlichen Einsatz am 17./18. Juni 2017 über diesen Marathon nachdenken. In der Ruhe vor dem Sturm geben die Fahrer ganz persönliche Einblicke in ihre Beziehung zu dem Langstreckenklassiker.

Andre Lotterer: Nur einer kam durch

"Ich liebe Le Mans. Und zwar so sehr, dass ich mich dafür in gewisser Weise sogar habe scheiden lassen. Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich bei Audi alt werde. Uns verbindet eine großartige Geschichte. Ich hätte für Audi weiter Rennen fahren können, aber eben nicht Le Mans. Und dort mit Porsche anzutreten, das hat einen einzigartigen Reiz."

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"Diese Marke ist ganz speziell mit Le Mans verbunden und Porsche ist Motorsport von Anfang an. Das sitzt tief. Wenn ich als Kind einen Sportwagen malte, dann hatte der die Silhouette eines 911. Und ich war auch in der glücklichen Lage, mir schon vor Jahren mehrere Modelle für meine Autosammlung zu leisten. Heute sind es praktisch zwei mehr: mein Dienstwagen und der 919 Hybrid."

"Le Mans ist ein riesiges Projekt, ein gewaltiges Rennen. Sportwagen bedeutet, mit deinen besten Kumpels ein Auto zu teilen - die Beziehung zu Benoit (Treluyer) und Marcel (Fässler) war etwas ganz Besonderes. Die Langstrecke ist durch und durch Teamsport, und Le Mans treibt jeden an seine Grenzen."

"Dieses Rennen zu gewinnen, ist absolut fantastisch. Ich durfte das drei Mal erleben. Aber meinen ersten Sieg in Le Mans 2011 empfinde ich als den größten Erfolg meiner Karriere. Zum einen, weil es der erste war. Denn du weißt nie, ob es noch einmal gelingt, dieses Rennen zu bezwingen. Und dann weil er so besonders zustande kam. Wir hatten stundenlange Safety-Car-Phasen und haben uns über 40 Mal mit Peugeot in der Führung abgewechselt."

"Beim letzten Boxenstopp kamen der Peugeot und ich gleichzeitig rein. Davor hatten wir sechs Sekunden Unterschied - nach annähernd 24 Stunden! Letztlich kam ich mit 13,8 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Ich war für fünf Stints im Auto, fast vier Stunden. Es war ein Hammerrennen. Unser Audi war der einzige, der durchkam. Das Auto von Allan McNish war Ende der ersten Stunde mit einem heftigen Unfall ausgefallen. In der Nacht hatte Mike Rockenfeller seinen schweren Unfall. Das war schlimm, bei uns waren zwei Garagen zu. Benoit, Marcel und ich waren ganz alleine gegen die Peugeot unterwegs."

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