BESTIMME MIT ÜBER DIE ZUKUNFT DER WEC! Hier geht es zur globalen Fan-Umfrage
Aktuelle Bildergalerien
ANZEIGE
ANZEIGE
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
MOTORSPORT BEI SPORT1

Motorsport bei SPORT1


Motorsport - ADAC GT Masters Magazin30.09. 11:00
Motorsport Live - Monster Energy Nascar Cup Series01.10. 20:00
Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott12.10. 23:30
DTM - Countdown13.10. 21:15
Motorsport Live - Audi Sport TT Cup14.10. 11:30
Aktuelle Top-WEC-Videos
Sie sind hier: Home > WEC > Newsübersicht > News

Yuji Kunimoto in Nöten: Schwächt sich Toyota selbst?

09. Mai 2017 - 14:39 Uhr

Erstmals startet Toyota mit drei TS050 bei den 24 Stunden von Le Mans: Yuji Kunimoto schwächt die Mannschaft um Stephane Sarrazin und Nicolas Lapierre

Yuji Kunimoto
Yuji Kunimoto feierte ein mäßiges Renndebüt am WEC-Wochenende
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Mit einem schnellen Auto und einer Überzahl im Wettbewerb will Toyota 2017 endlich die offene Rechnung mit den 24 Stunden von Le Mans begleichen. Nach dem bitteren Last-Minute-Aus im Vorjahr soll nun der lang ersehnte Triumph an der Sarthe gelingen. Ein Schlüssel zum Erfolg könnte der Einsatz des dritten Autos sein. Doch nach dem Debüt in Spa-Francorchamps unkten einige im Fahrerlager: "Da fahren doch nur zwei Toyotas gegen zwei Porsches."

Der Hintergrund: Neuling Yuji Kunimoto tut sich im LMP1-Boliden bislang schwer. Der 26-jährige Japaner, der 2016 den Meistertitel in der Super Formula gegen Konkurrenten wie Andre Lotterer und Stoffel Vandoorne gewonnen hatte, zeigte im 6-Stunden-Rennen von Spa erheblichen Rückstand. Trotz bärenstarker Leistungen von Stephane Sarrazin war für den Toyota mit der Startnummer 9 nichts zu holen. In dieser Form wird Kunimoto das Auto auch in Le Mans kaum auf die Siegerstraße bringen können.

ANZEIGE

"Ein Vergleich unseres Autos mit dem Fahrzeug #9 hinkt, weil nicht alle Fahrer darauf überzeugt haben", spricht auch Porsche-LMP1-Leiter Fritz Enzinger offen aus, was für alle auf den Monitoren der Zeitnahme deutlich zu sehen war. Auf frischen Reifen konnte Kunimoto den Rückstand im Vergleich zu Sarrazin auf gut eine Sekunde pro Runde minimieren, im zweiten Stint auf einem Reifensatz betrug der Abstand allerdings plötzlich konstant über drei Sekunden pro Umlauf.

"Wir müssen uns das genau ansehen. Aber es war sein erstes Rennen, deshalb dürfen wir nicht zu hart zu ihm sein", fasst Toyota-Technikchef Pascal Vasselon auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com' zusammen. "Die Startnummer 9 war auf frischen Reifen superschnell, sogar schneller als die anderen beiden Fahrzeuge. Aber wie erwartet konnte sie die Reifen nicht am Leben erhalten. Sarrazin fuhr einen Doppelstint, der war aber beinahe sogar schneller als die Porsches. Stephane war dieses Wochenende sehr beeindruckend."

"Die Frage ist, wie sehr die #9 auf Le-Mans-Abstimmung gesetzt hat", analysiert Porsche-Pilot Timo Bernhard den Wettbewerb seines 919 gegen das Le-Mans-Paket von Toyota. "Sie haben auf frischen Reifen losgelegt wie die Feuerwehr, aber haben es über den Stint hinweg nicht halten können. Ich weiß nicht, ob man das 1:1 vergleichen kann, aber ich bin für Le Mans wirklich optimistisch. Ab jetzt wird konsequent drauf hingearbeitet."

Artikeloptionen
Artikel bewerten