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WEC Spa: Schwieriges Rennwochenende für Simon Trummer

08. Mai 2017 - 13:33 Uhr

Der Unfall eines Teamkollegen im Qualifying warf Simon Trummer und sein Manor-Team beim Rennen der WEC in Spa-Francorchamps zurück

Roberto Gonzalez, Simon Trummer
Mehr als Platz acht war für Simon Trummer und seine Kollegen nicht drin
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - In einem von zahlreichen Zwischenfällen geprägten 6-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) wurde die Startnummer 25 von Manor mit dem Fahrertrio Simon Trummer, Witali Petrow und Roberto Gonzalez am Ende auf Platz acht der LMP2-Klasse abgewunken. Der Schweizer, der diesmal einen Dreifach-Stint absolvieren musste, erlebte in den Ardennen ein schwieriges Rennwochenende.

"Langstreckensport ist Teamsport, das heißt, man muss als Fahrer immer das Gesamte im Blickpunkt haben und nicht die Einzelleistung. Deshalb kann ich mich nur kurz über meine eigene Performance freuen, wenn es unterm Strich nicht für ein Topresultat gereicht hat", sagt Trummer. Was mich grundsätzlich sehr positiv stimmt ist die Entwicklungsrichtung. Wir haben das Auto in den letzten Wochen stark weiterentwickeln und das in Spa auch phasenweise demonstrieren können."

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Ein Unfall von Teamkollege Petrow im Qualifying war das Team entscheidend zurück. "Leider haben wir durch den Abflug einen Reifensatz verloren und unser Silber-Fahrer Roberto Gonzalez, der in Spa sein Streckendebüt gefeiert hat, verlor außerdem wertvolle Streckenzeit", erklärt Trummer. "Ich bin aber überzeugt, dass wir als Trio in Le Mans einen guten Job machen können, wenn wir konzentriert bleiben und keine gröberen Fehler machen. Auf der technischen Seite müssen wir sicher noch unseren Reifenverschleiß in den Griff bekommen. Das ist in der LMP2 im Moment offenbar bei einigen Teams das große Thema."

Trummer selbst stellte seine Klasse bei einem Dreifach-Stint unter Beweis, allerdings gab es dabei ein Missverständnis mit dem Team. "Um ehrlich zu sein, hätte ich es noch besser machen können, weil ich davon ausgegangen bin, dass ich sogar mit einem Satz über drei Stints kommen muss und mir deshalb noch etwas Gummi aufgespart. Mein Renningenieur hat die Strategie aber dann kurzfristig geändert und mich im dritten Stint mit einem anderen Reifensatz rausgeschickt", sagt er. "Das war ziemlich unglücklich und abgesehen davon, war der zweite Satz sogar schlechter als der erste."

Nun steht für Trummer und sein Team im nächsten Monate der Saisonhöhepunkt, die 24 Stunden von Le Mans auf dem Programm. Dort rechnet sich Trummer einiges aus. "Es gibt noch einiges zu tun, aber die Zutaten für einen Spitzenplatz sind zweifellos vorhanden", sagt er. "Manor bringt die Professionalität eines Formel-1-Teams mit und ich glaube auch, dass wir als Fahrertrio bestehen können. Neben Witali und mir kommt hierbei vor allem Roberto eine sehr wichtige Rolle zu. Für ihn waren Silverstone und Spa Neuland, aber in Le Mans wird es zumindest von dieser Seite kein Handicap geben. Wir freuen uns alle auf diesen Einsatz und können es kaum erwarten, dort gemeinsam ins Rennen zu gehen."

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