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WEC-Zukunft: FIA und ACO verlängern Partnerschaft bis 2020

17. April 2017 - 15:17 Uhr

Starkes Zeichen: FIA und ACO tragen die WEC bis 2020 gemeinsam aus - Peugeot-Verhandlungen gehen weiter - GTE Pro soll mehr Aufmerksamkeit bekommen

Jean Todt, Pierre Fillon
Jean Todt und Pierre Fillon unterzeichneten in Silverstone den neuen WEC-Vertrag
© ACO

(Motorsport-Total.com) - Die Langstrecken-Weltmeisterschaft erlebt nach den Hiobsbotschaften des vergangenen Herbstes und Winters eine Zeit der Konsolidierung. Nachdem sich Toyota bereits bis 2019 zur WEC bekannt hat, haben der Automobil-Weltverband FIA und der ACO, der die 24 Stunden von Le Mans veranstaltet, eine weitere Zusammenarbeit bis 2020 verkündet. Die WEC wird damit auch von 2018 bis 2020 als Weltmeisterschaft in Zusammenarbeit zwischen den beiden Verbänden ausgetragen.

Gerade in Zeiten des Herstellerschwunds in der LMP1-Kategorie ist dies ein wichtiges Signal. FIA-Chef Jean Todt nahm auf einer Pressekonferenz ausdrücklich Stellung zur Situation der LMP1-Kategorie und signalisierte klare Unterstützung. "Es ist im ganzen Sport - nicht nur dem Motorsport - normal, dass Leute reinkommen und rausgehen", so der 71-Jährige. "Es liegt nun an FIA und ACO, die jetzigen Hersteller zu halten und hoffentlich weitere anzulocken. Aus diesem Grunde ist es wichtig, die Evolution der Regularien und der Kosten genau abzuwägen."

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Damit verteidigt er indirekt die Verzögerung bei den neuen LMP1-Regularien mit drei Hybridsystemen, die vorerst auf 2020 vertagt sind. Am Rande der 6 Stunden von Silverstone 2017 trafen sich Vertreter der Motorsportbehörden mit Andreas Seidl und Fritz Enzinger von Porsche, Pascal Vasselon von Toyota und Bruno Famin von Peugeot. Bisher wurden keine Ergebnisse des Meetings kommuniziert - es ist lediglich von den üblichen "guten Fortschritten" die Rede.

Dritter Drei-Jahres-Vertrag in Folge

Die Verlängerung des Kontrakts zwischen FIA und ACO bedeutet den dritten Drei-Jahres-Stint der Partnerschaft. Der 2011 geschlossene Vertrag beinhaltete die Saisons 2012 bis 2014, der zweite Kontrakt erstreckte sich von 2015 bis 2017. "Als wir diese Partnerschaft 2011 verkündet haben, waren viele Leute skeptisch", verkündet ACO-Präsident Pierre Fillon. "Ich denke, heute können wir nach fünf erfolgreichen Saisons und dem Beginn einer sechsten mit Recht sagen, dass diese Zusammenarbeit ein Erfolg ist. Wir haben eine starke Meisterschaft und die Teams arbeiten mit der FIA und dem ACO konstruktiv zusammen."

Ein großes Dankeschön sprach Fillon außerdem Jean Todt aus, der die WEC einst ermöglichte. Dieser stellt sich demonstrativ hinter die Meisterschaft: "Der Langstreckensport ist ein fundamentaler Teil der Motorsporthistorie. Ich freue mich auf eine weitere starke Kooperation zwischen den Teams von FIA und ACO." Eine unterhaltsame Anekdote spielte sich während der Pressekonferenz ab: Jean Todt, bekanntermaßen nicht der Großgewachsenste, bekam noch während der Sitzung einen höheren Stuhl zur Verfügung gestellt, um auf Augenhöhe mit Fillon und FIA-Langstreckenchef Lindsay Owen-Jones zu sitzen.

GTE Pro sucht Aufmerksamkeit

"Der Langstreckensport ist ein fundamentaler Teil der Motorsporthistorie."
Jean Todt

Eine Baustelle ist noch die GTE-Pro-Kategorie: Sie führt momentan gegenüber der LMP1 ein Schattendasein, obwohl die Hersteller sich auf die Klasse stürzen wie auf ein Frühstücksbuffet. Nach dem Einstieg von Ford 2016 und dem Wiedereinstieg von Porsche 2017 steht BMW für 2018 vor der Tür; weitere Hersteller wie Lamborghini und McLaren haben ausdrückliches Interesse. Mit der Einführung eines offiziellen WM-Prädikats ist der erste Schritt gemacht.

Das ist aber noch nicht genug. "Wir würden gerne eine gewisse Evolution im Format mit Beginn der nächsten Saison sehen", kündigt Owen-Jones an. "Wir arbeiten an einem Format mit einigen kreativen Ideen, um den GT-Teams mehr Sichtbarkeit während der Wochenenden zu geben." Aufgrund ihres brachialen Sounds haben die GT-Boliden bei vielen Fans einen Stein im Brett, liegen in der öffentlichen Wahrnehmung aber weit hinter der LMP1-Klasse zurück. "Noch ist es aber etwas zu früh, um zu sagen, was wir geplant haben", gibt sich der ehemalige L'Oreal-Manager geheimnisvoll.

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