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Toyota-Technikchef warnt ACO: Lowtech bedeutet Ausstieg

06. März 2017 - 15:26 Uhr

Pascal Vasselon schickt eine Warnung in Richtung des Le-Mans-Veranstalters: Sollte die Hybridtechnologie in der WEC beschnitten werden, sind die Japaner raus

Toyota TS050 Hybrid
Ein Toyota-Verbleib in der WEC ist nur bei weiterer Hybrid-Entwicklung garantiert
© Toyota

(Motorsport-Total.com) - Der ACO ist in diesen Monaten wahrlich nicht zu beneiden: Nach dem Audi-Rückzug aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) muss dringend ein dritter Hersteller für die LMP1-Kategorie her. Es gibt mit Peugeot nur einen wirklich heißen Interessenten, der aber nur bei einer massiven Kostenreduktion einsteigen will. Auf der anderen Seite wollen die etablierten Hersteller jedoch nur weitermachen, wenn die Technologie sich weiterentwickelt. Nach Porsche bekräftigt dies nun auch Toyota.

"Die Hauptgrund, warum Toyota in der WEC antritt, ist die Entwicklung von Technologie und speziell Hybridtechnologie" stellt der Toyota-Technikchef Pascal Vasselon bei 'Autosport' klar. "Es wäre nahezu unmöglich für Toyota, einen Schritt zurück zu akzeptieren." Anders als in manchen Medien behauptet, dass Toyota sich nach einem Le-Mans-Sieg zurückziehen würde, verspricht der Franzose aber auch, dass es derzeit keinen geplanten Endpunkt für das Toyota-Programm gäbe - solange Hightech garantiert ist.

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Der ACO brachte zuletzt eine Idee ins Spiel, die Anzahl der Hybridsysteme wieder auf nur eines zu reduzieren, um die Kosten zu senken. Damit sollen weitere Hersteller für die WEC begeistert werden. Dagegen wehren sich die etablierten Hersteller jedoch massiv. Gerade erst haben sie einer Einfrierung des bestehenden Reglements zugestimmt. Die 10MJ-Klasse und das dritte Hybridsystem, ursprünglich für 2017 geplant, sind plötzlich weit in die Zukunft gerutscht.

(Leidens-)Geschichte von Toyota in Le Mans

18 mal hat Toyota versucht, die 24h Le Mans zu gewinnen, 18 mal sind sie zum Teil dramatisch gescheitert


19.06.2016
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Toyota und die 24 Stunden von Le Mans: Das hat etwas von Drama und Hassliebe. 18 Mal nahmen die Japaner Anlauf zum Sieg beim größten Rennen der Welt, doch das herzzerreißende Ende im Jahr 2016 war nicht der erste Sieg, der Toyota schicksalhaft durch die Finger glitt.
Toyota und die 24 Stunden von Le Mans: Das hat etwas von Drama und Hassliebe. 18 Mal nahmen die Japaner Anlauf zum Sieg beim größten Rennen der Welt, doch das herzzerreißende Ende im Jahr 2016 war nicht der erste Sieg, der Toyota schicksalhaft durch die Finger glitt.

Die zwei verbliebenen LMP1-Hersteller Porsche und Toyota diskutieren in einer technischen Arbeitsgruppe über die zukünftigen Regularien mit interessierten Herstellern, FIA und ACO. Vasselon strebt eine Lösung an, in der jeder mit dem gewünschten Aufwand antreten kann und trotzdem enger Wettbewerb herrscht. Das könnte eine Abänderung der Energiezuweisung für die verschiedenen Hybridklassen nach sich ziehen. Die derzeitigen Regeln bevorzugen 8MJ-Systeme gegenüber den kleineren Kategorien deutlich.

ACO-Sportchef Vincent Beaumenil erklärt, dass noch nichts entschieden sein. "Wir wollen alle Möglichkeiten diskutieren, wie wir 2020 zu einer massiven Kostenreduktion kommen können." Doch auch das wird sich als schwierig erweisen: Der ACO hat eine Einführung von Brennstoffzellenantrieben für die 2020er-Jahre vorgesehen. Die Baustellen werden also nicht weniger.

Toyota hat gute Argumente, bei der Entwicklung von Hybridsystemen weiter auf Vollgas zu bestehen: Bereits im Februar vermeldete der Konzern den Verkauf von zehn Millionen Hybrid-PKWs. Eigenen Berechnungen zufolge sollen dadurch 77 Millionen Tonnen CO2 und etwa 29 Milliarden Liter Kraftstoff eingespart worden sein. Momentan bietet der japanische Hersteller 33 verschiedene Hybridmodelle an.

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