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Porsche sucht Gegner: Weitere LMP1-Hersteller wichtig

25. Februar 2017 - 13:38 Uhr

In der WEC treten 2017 in der LMP1-Klasse nur noch zwei Werksteams an - In Zukunft ist Konkurrenz für Porsche und Toyota jedoch elementar

Timo Bernhard, Mark Webber, Brendon Hartley
2017 werden enge Duelle zwischen Toyota und Porsche erwartet
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - In der WEC war die Schockstarre im vergangenen Herbst groß: Nach 17 erfolgreichen Jahren verabschiedete sich Audi aus der großen Prototypen-Klasse und überließ Porsche und Toyota das Feld. "2016 war schon grandios. Es war so eng, dass du nie wusstest, was passiert", blickt Porsche-Werksfahrer Neel Jani auf die abgelaufene Saison zurück.

Der Ausstieg von Audi hat natürlich direkte Auswirkungen auf die Rennen der anstehenden WEC-Saison. Denn letztendlich werden zwei Wagen weniger um die Rennsiege kämpfen. Wichtig wird somit sein, dass Porsche und Toyota auf einem ähnlichen Niveau unterwegs sein werden. So könnte der Schaden in Bezug auf die Rennspannung einigermaßen in Grenzen gehalten werden. "Ich hoffe, dass die Werksautos eng zusammen sein werden sind. Das macht es für die Zuschauer interessant", so der Jani weiter.

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Dessen neuer Teamkollege Andre Lotterer sieht das Ganze eher entspannt: "Die besten Rennen waren in der Vergangenheit ohnehin immer die reinen Zweikämpfe." Lotterer hatte nach dem Audi-Abschied bei Porsche im Winter eine neue Heimat gefunden. Grundsätzlich sollten die Duelle zwischen Audi und Toyota trotzdem nur eine Zwischenlösung sein.

Neues Reglement als Lockstoff

"Ideal ist der Zustand mit nur zwei Herstellern sicherlich nicht", so Lotterer, der es als absolut wichtig erachtet mittelfristig weitere Hersteller anzulocken. "Die WEC und vor allem Le Mans bilden eine großartige Plattform für Hersteller, die ihre Technologie entwickeln und zeigen wollen. Es ist viel Technik im Spiel, aber das macht es so reiz- und wertvoll. Es kann nicht jeder Hersteller von sich behaupten, mit allerneuester Technik die 24 Stunden von Le Mans gewonnen zu haben. Da sollten noch mehr Hersteller kommen", ist Lotterer diesbezüglich jedoch zuversichtlich.

Ähnlich sieht es auch sein Teamchef Andreas Seidl: "Für die Zukunft muss es das Ziel sein, wieder einen weiteren Hersteller an Bord zu bekommen." Dies wird jedoch nicht von heute auf morgen geschehen. Denn bis 2019 sind die technischen Regeln in der LMP1-Klasse mehr oder weniger in Stein gemeißelt. "Realistisch betrachtet kommt frühestens 2020 ein neuer Hersteller dazu", ist sich Seidl bewußt.

Die Basis für den Einstieg eines dritten Herstellers muss jedoch jetzt gelegt werden. Und genau das geschieht auch. Die Regelhüter von ACO/FIA stehen aktuell in regem Austausch mit Porsche und Toyota, um die Reglement für 2020 zu definieren. "Mit dem klaren Ziel für einen weiteren Hersteller attraktiv zu werden", wie Seidl konkretisiert. Ziel dabei sollte sein, eine gute Balance zwischen Hochtechnologie (für welche die LMP1 ja motorsportlich steht) und Kosten zu finden. Nur dann kann letztendlich ein attraktives Startfeld zusammen kommen.

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