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Erster Test für Porsche 919 Hybrid in 2017er-Konfiguration

24. Februar 2017 - 18:58 Uhr

Porsche hat in Aragon erstmals den Porsche 919 Hybrid in seiner 2017er-Ausbaustufe getestet - Der LMP1-Bolide traf in Aragon unfreiwillig auf Toyota

Porsche 919 Hybrid
Produktiver Test in trostloser Umgebung: Die WEC-Vorbereitung bei Porsche läuft
© Porsche

(Motorsport-Total.com) - Die WEC-Saison 2017 ist inoffiziell gestartet: Die beiden verbliebenen LMP1-Hersteller Porsche und Toyota haben im Motorland Aragon erstmals ihre 2017er-Fahrzeuge getestet. Während Toyota noch im Testbetrieb ist, hat Porsche seine Runden fertig absolviert. Die sechs Werksfahrer Andre Lotterer, Timo Bernhard, Brendon Hartley, Neel Jani, Earl Bamber und Nick Tandy spulten über 7.000 Kilometer ab. Porsche musste verlängern, weil Nebel den Langstreckentest in der Nacht unterbrach.

So traf der 919 Hybrid auf den Toyota TS050 Hybrid in dessen 2017er-Ausbaustufe. Große Vergleiche ließen sich aber wegen unterschiedlicher Programme nicht anstellen. Neben einer Endurance-Erprobung der neuen Teile standen auch Setuparbeiten auf dem Programm. Weil der Frontsplitter für die Saison 2017 der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) weiter nach oben rückt und der Diffusor am Heck beschnitten wird, sahen sich die Ingenieure im Winter neuen Herausforderungen gegenüber.

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Es galt, zahlreiche Herausforderungen zu meistern: Neben der neuen Aerodynamik, die auch Auswirkung auf die Programmierung der Hybrid-Parameter hat, werden in der kommenden WEC-Saison auch nur noch vier Reifensätze pro Rennen zur Verfügung stehen statt bisher sechs. Damit werden Doppelstints zur Notwendigkeit. All dies galt es auszusortieren. Die Ingenieure scheinen jene Herausforderungen gut gelöst zu haben, denn nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' lagen die Rundenzeiten auf dem Niveau des 2016er-Autos.

Große Fortschritte trotz konstantem Reglement

'Motorsport-Total.com' sprach auch mit den Fahrern über die Langstreckenerprobung des Boliden. Generell zeigt man sich im Porsche-Lager zufrieden. "Es fühlte sich gut an", befindet Timo Bernhard, der auf Erfahrungswerte mit dem alten Auto zurückgreifen konnte. Das konnte Neuzugang Andre Lotterer nicht, der gleich einige Unterschiede zu seinem alten Dienstfahrzeug Audi R18 ausmacht: "Das Auto neigt ein bisschen mehr zum Untersteuern. Es hat schon ein bisschen gedauert, bis ich meinen Fahrstil darauf einstellen konnte. Aber bei jedem Test wird es immer besser."

Nick Tandy schüttelte im Winter reichlich Rost ab, nachdem er seit dem Le-Mans-Vortest 2016 nicht mehr am Steuer eines LMP1-Boliden saß. Er spricht den Ingenieuren ein Kompliment aus: "Dieses Jahr sollten sich die Autos schlechter anfühlen, weil man nicht mehr so viel Abtrieb generieren darf. Aber auf der anderen Seite verbessert sich das Auto in anderen Bereichen so sehr, dass es am Ende wieder ähnlich ist. Es gibt bei den Boliden seit 2015 keinen allzu großen Unterschied im Fahrverhalten."

"Als ich mich jetzt reingesetzt habe und gefahren bin, habe ich wieder festgestellt, warum ich das alles mache. Weil es einfach geil ist, zu fahren!"
Timo Bernhard

Geburtstagskind Timo Bernhard sieht das etwas anders: "Immer wenn man eine neue Entwicklung hat, hat man ein leicht neues Fahrgefühl, worauf man eventuell den Fahrstil in Nuancen anpassen muss. Man muss heutzutage sehr analytisch und anpassungsfähig sein." Er bewundert die Tatsache, dass in der LMP1-Kategorie noch immer so große Fortschritte erzielt werden, dass Regeländerungen, die die Fahrzeuge langsamer machen sollen, nahezu vollständig kompensiert werden. Das war schon beim Schritt von 2015 auf 2016 so, als die Energiemenge radikal beschnitten wurde, und jetzt wieder mit den Aero-Beschränkungen.

Der Weltmeister von 2015 freut sich: "Die Autos machen weiterhin riesigen Spaß zu fahren. Als ich mich jetzt reingesetzt habe und gefahren bin, habe ich wieder festgestellt, warum ich das alles mache. Weil es einfach geil ist, zu fahren!" In diesen Genuss kam Neel Jani nur für etwa 50 Runden: Der amtierende Weltmeister und Le-Mans-Sieger war Hauptleidtragender der nächtlichen Nebeleinlagen des Winters in Aragonien.

Porsche verspricht, bis zum offiziellen Prolog Ende März in Monza noch einige sichtbare Veränderungen am Boliden anzubringen.

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