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Vorschau WEC-Finale 2016 in Bahrain: Titel und Tränen

14. November 2016 - 10:42 Uhr

Das letzte WEC-Rennen von Audi, der letzte Renneinsatz von Mark Webber: Neben dem Kampf um Titel steht beim 6-Stunden-Rennen in Bahrain viel auf dem Plan

Start Bahrain 2015
In Bahrain werden die WEC-Autos auf die letzte 6-Stunden-Reise 2016 geschickt
© FIA WEC/AdrenalMedia.com

(Motorsport-Total.com) - Es wird Tränen geben. Am kommenden Wochenende in Bahrain geht es im Finale der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2016 nicht nur um den Fahrertitel in der LMP1-Klasse und die Entscheidungen in den GTE-Kategorien, sondern vor allem auch um Abschiede. Audi absolviert in der 6-Stunden-Schlacht bei Nacht in Manama den letzten LMP1-Werkseinsatz, Porsche-Pilot Mark Webber steigt zum letzten Mal als aktiver Rennfahrer in sein 919-Cockpit.

"Schon als Mark uns das in Fuji erzählt hat, lief mir ein kalter Schauer über den Rücken", sagt Webbers Teamkollege Timo Bernhard. "Wir sind uns 2000 erstmals begegnet, wir hatten einen gemeinsamen Freund, mit dem er bei Mercedes zusammenarbeitete. Es wurde mir schon damals klar, dass ein ein großartiger Typ und ein harter Arbeiter ist. Als wir dann bei Porsche zusammenkamen, wurde mehr als deutlich, dass er einzig und allein für den Motorsport lebt", so der Saarpfälzer.

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"Ich denke, Mark hat mir gegenüber in den vergangenen Monaten immer mal wieder Andeutungen gemacht. Ich hatte aber immer die Hoffnung, dass er sich noch umentscheiden wird", meint Brendon Hartley. "Ich habe unheimlich viel von ihm gelernt. Es war ein wirklich trauriger Tag, als er seinen endgültigen Abschied verkündete. Wir sind enge Freunde geworden. Das wird natürlich auch nach dem Ende seiner aktiven Karriere weiter gelebt", so der Neuseeländer.

Webber/Hartley/Bernhard haben in ihrem Porsche mit der Startnummer 1 in den vergangenen fünf Rennen vier Siege gefeiert. Niemand wird die Anzahl der Erfolge in den 6-Stunden-Rennen des Jahres 2016 noch übertreffen können. Trotzdem steht schon jetzt fest, dass die amtierenden WEC-Champions ihre Krone nicht werden verteidigen können. Die Markenkollegen Neel Jani, Marc Lieb und Romain Dumas (Startnummer 2) sollen in Bahrain den letzten Schritt zum Titel gehen.

Audi will sich mit Sieg verabschieden

Das Le-Mans-Siegertrio führt die Fahrerwertung mit jeweils 152 Punkten vor dem Toyota-Trio Sarrazin/Conway/Kobayashi (135 Punkte) an. Der Vorsprung der Porsche-Piloten war in den vergangenen Monaten sukzessive immer weiter geschmolzen. Nach dem Erfolg an der Sarthe konnte die Startnummer 2 nur noch selten das Tempo des Schwesterautos mitgehen. Auch mehrere Chassiswechsel brachten kaum Linderung auf Dauer. In Bahrain reicht unter allen Umständen jedoch ein fünfter Rang zum Titelgewinn.

Nicht nur die WM-Gegner von Toyota wollen die nächste Porsche-Siegesfeier verhindern. Vor allem Audi wird alles daran setzen, unter den 5.000 Flutlichtern von Bahrain einen weiteren WEC-Sieg zu holen. Die Ingolstädter verabschieden sich nach dem finalen Wettbewerb der Saison 2016 aus der Szene. Das LMP1-Programm fällt den Folgen der in VW-Kreisen "Dieselthematik" genannten "Sonderbelastungen" zum Opfer.

"Wir hatten nach Le Mans ein Auto, das grundsätzlich sieg- und konkurrenzfähig war. Allerdings gab es viele Zwischenfälle, die den Sieg des Audi R18 verhinderten. Wir sind jetzt top motiviert, wollen zeigen, was in dem Auto steckt und Audi beim letzten Rennen in der WEC einen Sieg schenken", meint der dreimalige Le-Mans-Sieger Marcel Fässler, der sich sein LMP1-Auto letztmals mit Andre Lotterer und Benoit Treluyer teilen wird. Im zweiten Auto werden noch einmal Jarvis/di Grassi/Duval sitzen.

Titelduell in der GTE-Pro-Klasse bleibt spannend

Einen weiteren Abschied gibt es in der Riege der privaten LMP1-Teams. Rebellion schickt den R-One-AER noch einmal mit Dominik Kraihamer, Matheo Tuscher und Alexandre Imperatori in den Wettbewerb, anschließend verabschiedet sich das Schweizer Team in Richtung LMP2-Klasse 2017. Pierre Kaffer, Simon Trummer und Oliver Webb (ByKolles) wollen im Finale in Bahrain nach dem Erfolg in Schanghai einen zweiten Sieg folgen lassen. Die Mannschaft aus Greding macht im kommenden Jahr weiter.

In der LMP2-Klasse waren die Titelentscheidungen bereits im vergangenen 6-Stunden-Rennen in China zugunsten Alpine gefallen. Veränderungen gibt es bei den Cockpitbesetzungen einiger Mannschaften in Bahrain. In der Nennliste taucht der Deutsche Rene Rast wieder im G-Drive-Oreca auf, im Manor mit der Startnummer 45 agieren nach aktuellem Stand Rückkehrer Roberto Merhi sowie Julien Canal und Roberto Gonzalez.

1999-2016: Audi bei den 24h Le Mans

In den Jahren 1999 bis 2016: Audi feiert 13 Gesamtsiege bei den berühmten 24 Stunden von Le Mans


26.10.2016
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Audi feierte in 17 Jahren bei den 24 Stunden von Le Mans insgesamt 13 Gesamterfolge und ist somit die zweiterfolgreichste Marke an der Sarthe hinter Porsche
Audi feierte in 17 Jahren bei den 24 Stunden von Le Mans insgesamt 13 Gesamterfolge und ist somit die zweiterfolgreichste Marke an der Sarthe hinter Porsche

Obwohl Ford zuletzt in der GTE-Pro-Kategorie dominant aufgetreten war, sind es die Marken Aston Martin und Ferrari, die in Bahrain den Titelkampf unter sich ausmachen werden. Die beiden Hersteller liegen derzeit noch recht dicht beisammen. Die Italiener haben zehn Zähler Vorsprung auf die Briten, in der Fahrerwertung kämpfen Sörensen/Thiim (Aston Martin/131 Punkte) gegen Rigon/Bird (Ferrari/119). In der GTE-Am-Klasse haben Collard/Aguas/Perrodo (AF-Corse-Ferrari) den Titel so gut wie sicher.

Das Rennwochenende der WEC in Bahrain beginnt wie in den vergangenen Jahren bereits am Donnerstag mit zwei Freien Trainings über jeweils 90 Minuten. Am Freitag stehen eine dritte Session sowie das letzte Qualifying des Jahres auf dem Programm. Das Rennen startet am Samstag um 16:00 Uhr Ortszeit (14:00 Uhr MEZ) und führt unter Flutlicht in die Nacht hinein. Am Sonntag schließt sich der WEC-Rookietest an.

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