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LMP2 legt 2017 erheblich zu: ACO will keinen Anker werfen

24. November 2016 - 14:47 Uhr

Mit rund 600 PS zu Le-Mans-Rundenzeiten unterhalb der Marke von 3:30 Minuten: Die LMP2-Kategorie des Jahrgangs 2017 wird schnell - sogar zu schnell?

Gustavo Menezes
2017 wird die LMP2-Klasse mit neuen Autos deutlich schneller fahren können
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Mit dem Ende der Saison der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2016 in Bahrain ist nicht nur die Ära Audi in der Szene beendet worden. Abschied nahmen auch die LMP2-Teams von ihren bisherigen Fahrzeugen und Motoren. Ab 2017 liefern die vier exklusiven Hersteller Dallara, Oreca, Onroak (Ligier) und Riley/Multimatic brandneue Autos, die dann von einem neuen Einheitstriebwerk von Gibson angeschoben werden.

In der LMP2-Klasse wird es einen erheblichen Leistungssprung geben. Der 4,2-Liter-V8 von Gibson mit der Bezeichnung GK428 leistet rund 600 PS - somit 100 Pferdestärken mehr als die bisherigen Antriebe in der Kategorie. Die neuen Fahrzeuge gelten als aerodynamisch deutlich effizienter. Eines ist somit klar: Die LMP2-Klasse wird im kommenden Jahr erheblich schnellere Rundenzeiten realisieren können als bisher.

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Die Tests von Dallara, Oreca und Ligier - Riley/Multimatic geht erst in den kommenden Wochen mit dem Gibson-Motor erstmals auf die Bahn - verliefen nach Aussage der Hersteller beeindruckend. Die neue Fahrzeuggeneration lege im Vergleich zu den Vorgängern derart deutlich zu, sodass man in Le Mans mit Rundenzeiten "deutlich unterhalb der Marke von 3:30 Minuten" rechnen dürfe. Ursprünglich wollte der Veranstalter ACO nicht einmal die LMP1-Auto so schnell an der Sarthe erleben.

Der enorme Tempozuwachs wirft jedoch zwei Fragen auf. Werden die Autos zu schnell für die in der Klasse obligatorischen Amateurfahrer? Wird das LMP1-Privatteam ByKolles da überhaupt mithalten können? Angesichts dieser Fragestellungen gab es zuletzt Gerüchte, ACO und FIA könnten die neuen LMP2-Autos über zusätzliches Gewicht einbremsen. Dieser Idee erteilt ACO-Sportdirektor Vincent Beaumesnil nun aber eine klare Absage.

"Die Autos werden sicherlich schneller, aber alle, die bisher Tests darin absolviert haben, berichten von einer verbesserten Fahrbarkeit", so der Franzose gegenüber 'dailysportscar.com'. Beaumesnil stellt klar: "Eine Reduzierung der Performance steht nicht auf der Agenda." Die Hersteller Oreca und Ligier haben bei den Tests auch Amateure hinter das Steuer gelassen. Das Feedback sei durchweg positiv gewesen, heißt es aus den Lagern der beiden französischen Firmen.

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