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GTE-Pro-Kampf 2016: Optimismus bei allen Marken

07. Januar 2016 - 08:53 Uhr

Neueinsteiger Ford gegen die Platzhirschen Porsche, Ferrari und Aston Martin: Die GTE-Pro-Klasse der WEC 2016 verspricht einen intensiven Wettbewerb

Ford GT Heck
Ford will der Konkurrenz schon in der WEC 2016 das Heck des neuen GT zeigen
© Ford

(Motorsport-Total.com) - Aus dem bisherigen Dreikampf der Hersteller in der GTE-Pro-Szene der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) wird in der Saison 2016 ein Vierkampf. Ford kehrt 50 Jahre nach dem legendären Triumph bei den 24 Stunden von Le Mans wieder auf die Langstrecke zurück. Die Amerikaner, die gemeinsam mit Multimatic die neue Rennversion des Ford GT intensiv entwickelt haben, gehen optimistisch in den WM-Kampf gegen Porsche, Ferrari und Aston Martin.

"Ford hat vor 50 Jahren in Le Mans gewonnen. Es geht für uns also um mehr als nur den Wettbewerb, denn es steckt sehr viel Tradition dahinter. Wir wollen mit diesem Projekt all das darstellen, was an der Marke Ford großartig ist", sagt Ford-Performance-Boss Dave Pericak. In der WEC tritt die Marke mit bekannten Piloten an: Stefan Mücke, Olivier Pla, Andy Priaulx und Marino Franchitti teilen sich die beiden Ford GT in der Langstrecken-Weltmeisterschaft 2016.

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"Als ich das Auto zum ersten Mal gefahren bin, wollte ich gar nicht mehr aussteigen", berichtet Franchitti. "Ich war beeindruckt, als ich den Wagen im November in Daytona erstmals ausprobieren durfte", meint Pla, der dem enttäuschenden Nissan-LMP1-Projekt rechtzeitig den Rücken kehrte. "Ich werde bestimmt ein Grinsen im Gesicht haben. Der Ford GT war immer ein Traumauto für mich. Nun die neueste Rennversion fahren zu dürfen, ist für mich ganz besonders", erklärt Mücke.

Ford bringt Bewegung auf Fahrermarkt

Der Berliner, der viele Jahre in Diensten von Aston Martin auf der Langstrecke agierte, wurde von Ford abgeworben. Versuche der Amerikaner, sich beispielsweise auch Gianmaria Bruni (Ferrari) oder Darren Turner (Aston Martin) zu angeln, scheiterten. Dennoch: Auf dem Fahrermarkt gab es von Sommer bis Winter einige Bewegung. "Die Jungs von Ford und Ganassi wollen nicht nur mitfahren. Sie geben uns ganz bestimmt das Werkzeug, um siegen zu können", stellt Ex-BMW-Star Andy Priaulx klar.

"Wir haben viel Erfahrung und Talent an Bord - ein insgesamt bärenstarkes Team", ist sich Ford-WEC-Teamchef George Howard-Chappell sicher. Der Brite bringt selbst viel Erfahrung mit. Howard-Chappell war über viele Jahre Rennleiter von Aston Martin in der WEC. Die Ambitionen der Amerikaner sind klar: Schon in der Saison 2016 soll der Ford GT siegfähig sein und jederzeit auf Augenhöhe mit dem neuen Ferrari 488 GTE, dem Porsche 911 RSR und dem überarbeiteten Aston Martin Vantage GTE sein.

"Dass Ford zurückkehrt, ist für die gesamte WEC eine herausragende Geschichte", meint WEC-Promoter Gerard Neveu. ACO-Sportchef Vincent Beaumesnil sagt: "Es gibt eine enge Zusammenarbeit zwischen ACO, FIA und IMSA bezüglich der Einstufungen der Autos. Wir legen größten Wert darauf, dass die Prozesse der BoP transparent sind. Ein Teilnehmer muss seine Performance darlegen. Auf Grundlage dessen wird eingestuft. Waren die Angaben falsch, können wir das Auto sogar sofort aus einem Rennen nehmen."

Nach Angaben von Beaumesnil ist das Verfahren auch attraktiv für andere Hersteller. Man befinde sich in intensivem Dialog mit mindestens einem weiteren Werk, das einen Einstieg in die GTE-Pro-Klasse der WEC in Erwägung zieht. 2016 tritt Ford allerdings zunächst nur gegen Porsche, Ferrari und Aston Martin an. Die drei Platzhirschen der Langstrecken-WM haben ihre Hausaufgaben gemacht. Ferrari bringt den neuen 488 GTE, die beiden anderen Kontrahenten haben ihre Autos umfangreich überarbeitet.

Ferrari mit Turbomotor: Hoffnung ruht auf dem 488 GTE

"Wenn die Basis des neuen Autos aus dem Stand etwas besser ist als das komplett zu Ende entwickelte vorherige Paket, dann ist das immer ein gutes Zeichen", analysiert Darren Turner das Potenzial nach seinen ersten Runden mit dem neuen Aston Martin in Bahrain. "Unsere Techniker wollten den Luftwiderstand verringern und bezüglich des Treibstoff-Verbrauchs mehr Effizienz. Das scheint uns offenbar gelungen zu sein." Im Februar testet Aston Martin eine Woche lang in Spanien.

Ferrari hat mit dem neuen 488 bereits unzählige Testkilometer absolviert. Der Nachfolger des erfolgreichen 458 Italia wird Ende dieses Monats die Rennpremiere bei den 24 Stunden von Daytona feiern. "Das Auto sieht gut aus und fühlt sich gut an", berichtet Davide Rigon auf 'sportscar365.com'. Der Italiener geht optimistisch in die Saison 2016: "Die neuen Autos haben mehr Performance und kommen Formelautos etwas näher. Das passt James Calado und mir natürlich gut in den Kram."

Auch Porsche hat am 911 RSR zahlreiche Veränderungen vorgenommen, um den bewährten Sportwagen in das neue Performance-Fenster des ACO zu bekommen. Richard Lietz will seinen GTE-Pro-Titel gemeinsam mit Teamkollege Michael Christensen verteidigen, kann dabei aber nicht mehr auf volle Werksunterstützung setzen. Der 911er wird 2016 nicht mehr vom Porsche-Werksteam Manthey, sondern von der Kundenmannschaft Proton-Dempsey-Racing eingesetzt.

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