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ELMS 2016: GTC-Klasse gestrichen, Preisgeld kommt

27. November 2015 - 16:44 Uhr

Viele LMP3-Autos im Starterfeld erwartet: Die ELMS schickt die GT3-Autos ins Rahmenprogramm - Organisatoren loben erstmals ein Preisgeld aus

ELMS LMP2 Start Estoril
2016 sollen in der ELMS mehr LMP2-Autos um die Meisterschaft kämpfen
© xpbimages.com

(MST/Speedmaniacs.de) - Wenige Tage vor einer wichtigen Sitzung des Motorsport-Weltrates, bei der die Regularien für die FIA-Serien 2016 ultimativ verabschiedet werden, hat die European-Le-Mans-Series (ELMS) ihre geplanten Veränderungen für das kommende Jahr vorgestellt. Auf Grundlage der Erwartung, dass 2016 zahlreiche neue LMP3-Fahrzeuge in der Szene auftauchen werden, schiebt man die bisherige GTC-Klasse für GT3-Fahrzeuge in das Rahmenprogramm ab.

Bisher hatten unter anderem AF Corse (Ferrari 458), TDS (BMW Z4) oder Gulf (Lamborghini Gallardo) die GT3-Fahrzeuge in der ELMS rennen lassen. Allerdings war die Klasse, die das Feld in den vergangenen Jahren hätte füllen sollen, nie sonderlich stark besetzt. Der ACO geht davon aus, dass die LMP3-Klasse einen regelrechten Boom erleben wird, außerdem sollen zahlreiche LMP2-Fahrzeuge um die Gesamtsiege an den sechs Rennwochenenden 2016 kämpfen. Man musste Platz schaffen - und fand im Michelin GT3 Le Mans Cup das passende Auffangbecken für die GT3-Autos.

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In der LMP2-Klasse, in der nach wie vor mindestens ein Amateur ins Steuer greifen muss, dürfen 2016 mehr Motoren verwendet werden. Anstatt - wie 2015 - nur ein Triebwerk, stehen den Mannschaften für die gesamte Saison bald zwei Aggregate zur Verfügung. Alle LMP2-Teams, deren Autos auch bei den 24 Stunden von Le Mans eingesetzt werden, bekommen noch ein drittes Triebwerk zugesprochen. Wer eine Nennung für nur ein einzelnes Rennen abgibt, darf nur einen Motor verwenden.

Während die LMP3-Kategorie (Michelin) und die GTE-Klasse (Dunlop) auf Einheitsreifen rollen, dürfen in der LMP2 weiterhin frei die Pneus ausgewählt werden. In der kleinsten Prototypenklasse wurden die Vorgaben für Fahrerkader-Zusammenstellungen und Maximalfahrzeiten präzisiert. Ein LMP3-Team mit drei Piloten darf maximal einen Profi (Gold) an Bord haben, bei zwei Piloten pro Auto müssen beide Fahrer Amateurstatus (Silber oder Bronze) haben. Der Profi darf im Rennen höchstens eine Stunde fahren.

In allen drei Klassen der ELMS sind jeweilige Trophäen für die besten Teams und Fahrer ausgeschrieben. Die beste LMP2-Mannschaft bekommt einen Startplatz für Le Mans 2017 garantiert, die beste LMP3-Mannschaft kann einen LMP2-Startplatz an der Sarthe in Anspruch nehmen, die beiden besten GTEs sind automatisch für Le Mans gesetzt. Für alle Klassen lobt die ELMS pro Rennen und zum Ende des Jahres erstmals ein Preisgeld aus. Dessen Höhe ist aber noch nicht bekannt.

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