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Corvette mit solidem Programm

10. Juni 2013 - 18:58 Uhr

Corvette mischt beim Vortest mit beiden C6 im GTE-Pro-Spitzenfeld mit - Auf eine schnelle Runde hat man es nicht abgesehen

Antonio Garcia, Jan Magnussen
Jan Magnussen stellte die beste Corvette-Zeit beim Vortest auf
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Corvette nahm mit zwei C6-ZR1 am Vortest in Le Mans teil. Trotz der Wetterkapriolen konnte das geplante Programm ohne gröbere Probleme absolviert werden. Jan Magnussen erzielte im Auto mit der Startnummer 73 die persönliche Bestzeit in 3:59,491 Minuten. Damit reihte er den gelben GT-Boliden an der fünften Stelle des GTE-Pro-Klassements ein. Magnussen teilte sich das Auto mit Antonio Garcia und Jordan Taylor. Insgesamt spulte dieser Wagen 42 Runden ab - die meisten dieser Klasse.

"Es war sehr schön da draußen", schwärmt Magnussen von der französischen Traditionsrennstrecke. "Die Streckenverhältnisse gestalteten sich so, dass die Reifen genau nicht optimal funktionierten. Einige Streckenabschnitte waren trocken - nicht ganz trocken, aber es gab keine Gischt. Es war schön diese Strecke wiederzusehen und einen Rhythmus zu finden. Aber bei diesen Bedingungen lernt man kaum etwas. Ich glaube, dass unsere Rundenzeiten in Ordnung sind, wenn ich die Streckenverhältnisse bedenke."

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Tommy Milner erzielte im Auto mit der Startnummer 74 die persönliche Bestzeit. Er teilt sich die zweite Corvette mit Oliver Gavin und Richard Westbrook. Damit war auch dieses Auto im dichten GTE-Pro-Spitzenfeld mit dabei. "Der Vormittag war langweilig. Aber es war gut, dass wir etwas im Regen fahren konnten, weil wir das mit diesen Autos nicht oft machen", sagt Milner über den Vortest.

"Im Nassen haben wir ein gutes Gefühl mit dem Auto gefunden. Es war auch gut, dass wir am späten Nachmittag etwas im Trockenen fahren konnten. Dabei haben wir einige Teile, die wir über das Jahr entwickelt haben, überprüft. Wir bekamen auch neue Reifen von Michelin und überprüften, wie sie funktionieren." Alles in allem bezeichnet Milner den Test als gelungen: "Es ist schön, wenn man in ein Rennwochenende mit einer Basis startet."

"Für mich war es sehr gut. Ich glaube, dass ich noch etwas schneller hätte fahren können. Meine Runde zurück in die Boxen hätte etwas schneller sein können. Das hätte uns vielleicht an die Spitze gespült. Die Pace ist gut und das Auto ist komfortabel zu fahren." Bevor Milner an die Box abbog, stellte er Bestzeiten im ersten und zweiten Sektor auf. Unter dem Strich ist Teammanager Doug Fehan mit dem absolvierten Programm zufrieden: "Unsere Jungs haben die drei goldenen Regeln beachtet: kollidiere mit niemandem, mach nichts kaputt und bleib auf der Strecke."

"Wenn man das Wetter und die Streckenverhältnisse bedenkt, dann fühlen wir uns mit unserem Programm gut. Schnelle Rundenzeiten waren nie unser Plan bei diesem Test. Unsere Erfahrung in Le Mans hat uns gelehrt, dass Speed nicht der entscheidende Faktor ist. Unser Ziel ist es, ein konkurrenzfähiges Tempo zu fahren und die Zeit in der Box so gering wie möglich zu halten. Wenn man diese Ziele befolgt, dann kommt am Ende ein gutes Resultat dabei heraus", ist Fehan überzeugt.

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