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Aston Martin bestimmt in den GTE-Klassen das Tempo

10. Juni 2013 - 18:26 Uhr

Aston Martin präsentiert sich beim Le-Mans-Vortest stark: Mit Bestzeiten im Gepäck wird der Sieg beim 100-jährigen Jubiläum der Marke ins Visier genommen

Darren Turner, Stefan Mücke, Peter Dumbreck
Aston Martin wurde im Jahr 1913 von Lionel Martin und Robert Bamford gegründet
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Aston Martin hat sich zum 100-jährigen Jubiläum der Marke für den Klassiker in Le Mans viel vorgenommen: Der Sieg wäre das perfekte Geschenk für die britische Traditionsmarke. Bereits bei den Läufen der Langstreckenweltmeisterschaft wurde klar, dass mit dem Vantage V8 zu rechnen sein wird. Auch beim Vortest in Le Mans war Aston Martin stark. In beiden GTE-Klassen lag Aston Martin an der Spitze der Zeitenliste, obwohl der Tag von kurzen Regenschauern beeinflusst war. In erster Linie wurde in den acht zur Verfügung stehenden Stunden am Aerodynamikpaket für den schnellen Traditionskurs gearbeitet.

Schließlich stellte am späten Nachmittag Peter Dumbreck mit dem Auto mit der Startnummer 97 die schnellste GTE-Zeit in der Pro-Klasse auf. Die Uhr blieb bei 3:58,806 Minuten stehen. Mit diesem Vantage waren noch Stefan Mücke, Darren Turner und Jonny Adam unterwegs. Auf Platz zwei klassierte sich das Schwesterauto mit der Startnummer 99 (Bell/Makowiecki,/Senna/Adam). "Für mich war es eine gute Möglichkeit, etwas Zeit im Vantage GTE zu verbringen", kommentiert Dumbreck. "Ich bin mit diesem Auto in diesem Jahr noch nicht viele Kilometer gefahren."

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"Nach acht Jahren bin ich wieder zurück in Le Mans und musste die Strecke erst wieder lernen. Der Tag startete im Nassen, aber er ging im Trockenen zu Ende und ich hatte eine freie Runde. Es war ein toller Start für mein Le Mans." Den Sieg hat sich der Brite zum Ziel gesetzt: "Es ist unglaublich, was Aston Martin alleine in der Garage aufgebaut hat. Für uns ist es ein wichtiges Jahr. Das Rennen sollte interessant werden, denn jedes Auto ist mit starken Fahrern besetzt. Jeder kann in dieser Klasse gewinnen."

In der Tat ging es in der GTE-Klasse eng zu, denn acht Autos lagen innerhalb von einer Sekunde. In der GTE-Am hatte der Vantage mit Startnummer 96 (Campbell-Walter/Goethe/Hall) die Nase vorne. "Das Auto ist sehr gut", lobt Campbell-Walter, der die schnellste Runde gefahren ist. "Am Wichtigsten ist hier, dass man sich im Auto wohlfühlt. Ja, der Speed ist wichtig, aber man muss sich gut fühlen und Vertrauen haben. Wir haben das. Zunächst waren wir hier, um das Auto zu testen. Natürlich ist es großartig, wenn wir gleich die Schnellsten sind. Das ist eine gute Basis für das Rennen in zwei Wochen."

Während sich die Routiniers mit der Technik beschäftigen konnten, mussten die Rookies zunächst die zehn vorgeschriebenen Runden fahren. Ansonsten ist eine Teilnahme beim 24-Stunden-Rennen nicht gestattet. Werksfahrer Paul Dalla Lana sowie die beiden Ersatzfahrer Adam und Richie Stanaway drehten die vorgeschriebenen Runden. Aston Martin hat insgesamt einen Fahrerkader von 17 Piloten. Lediglich dieses Trio hat noch nie ein Rennen in Le Mans bestritten.

John Gaw, der Teamchef von Aston Martin, ist mit dem Vortest sehr zufrieden: "Wir hatten mehrere Ziele für diesen Test: Wir wollten die Fahrerauswahl für jedes Auto festlegen. Zudem musste jedem Fahrer genug Streckenzeit zur Verfügung stehen, damit unsere drei Rookies ihre zehn Runden fahren konnten. Wir sind sehr glücklich, dass wir alle unsere Ziele erfüllt haben."

"Wir haben insgesamt fünf Autos und 15 Fahrer, die beim Rennen antreten werden. Wir brauchen auch die beiden Ersatzfahrer, die wenn nötig einsteigen können. Das sind Jonny und Richie. Hoffentlich werden sie im Rennen nicht benötigt, aber ich bin mir sicher, dass der Test ihnen geholfen hat. Sie haben ihre Rookie-Runden absolviert und sind Teil des Teams." Die fünf Vantage sind im legendären Gulf-Design lackiert.

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