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Porsche-Piloten einig: Neuer 911 RSR ein "echter Renner"

29. März 2013 - 13:36 Uhr

Die Porsche-Werksfahrer schwärmen von ihrem neuen Auto für die WEC-Saison 2013: Der neue RSR ist stabiler, fahrbarer und "mehr Rennauto"

Porsche 911 GT3 RSR
Der Areitsplatz der Werkspiloten in der WEC: Cockpit des Porsche 911 RSR
© Porsche

(Motorsport-Total.com) - Bei den aktuellen Testfahrten der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) steht ganz besonders Porsche im Fokus. Die Zuffenhausener hatten am Donnerstagabend ihr Werksteam Manthey-Porsche für die WM sowie den neuen 911 RSR präsentiert, der auf der 991-Baureihe basiert. Das neue GTE-Geschoss wurde in den vergangenen Wochen in Europa, Sebring und Abu Dhabi getestet. Nun bekommt es den letzten Feinschliff vor dem Saisonauftakt der WEC in zwei Wochen in Silverstone.

"Das Interieur gefällt mir. Wir Piloten haben intensiv daran mitgewirkt, um die Schalter und Bedienelemente optimal zu platzieren. Wenn ich mich in den neuen Wagen setze, dann fühle ich mich einfach wohl. Man kann alles intuitiv bedienen und sich voll auf das Fahren konzentrieren", stellt Richard Lietz die aus Fahrersicht wichtigen Veränderungen im Vergleich zum Vorgängermodell dar. Das Auto ist aerodynamisch ausgefeilter, hat einen zehn Zentimeter längeren Radstand und eine neue Vorderradaufhängung mit Doppelquerlenkern.

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"Vom Gefühl her ist es immer noch ein echter 911er. Aber wir sind beispielsweise in Sachen Bewegung im Auto eine ganz deutlichen Schritt vorangekommen. Die Aerodynamik funktioniert immer, alles wird für den Fahrer spürbarer. Als Konsequenz können wir gewünschte Änderungen am Fahrzeug genauer definieren", beschreibt Lietz das Fahrgefühl im neuen GTE-Pro-Auto. Ziel der Verbesserungen waren Fahrbarkeit und mehr Speed in den Kurven.

Der neue 911er: "Noch mehr Rennauto"

"Der 911er hat immer schon seine Stärken: Bremsen und Gas geben", so der Werkspilot aus Österreich. "Uns war es nun wichtig, den Wagen in der Kurvenmitte zu verbessern. Dafür muss es fahrbarer sein. Der neue 911 RSR ist mehr in Richtung Formelauto. Wir können mehr Speed mit in die Kurve hineinnehmen und gleichzeitig dabei den Reifen etwas schonen. Darum geht es in der WEC: wenig Reifenwechsel und ein Auto, das in Kurven nicht überholt werden kann."

"Es ist anders, noch mehr ein Rennauto als der 997. Die Aerodynamik ist effizienter, daher muss man seinen Fahrstil etwas anpassen. Es ist in allen Belangen ein Schritt in die richtige Richtung", freut sich Kollege Marc Lieb. "Beim 997 musste man recht brutal fahren und spitz abstimmen, um die Zeit zu holen. Die Aerodynamik konnten wir manchmal nicht voll nutzen, weil das Auto zu Pumpen angefangen hat - nicht immer einfach. Das ist mit dem Neuen alles besser. Die Gewichtsverteilung ist anders, beim Anbremsen ist das Auto ruhiger. So können wir die Aerodynamik besser nutzen."

"Man sitzt deutlich tiefer und fühlt sich so mehr wie in einem Rennauto. Ich bin ja nicht gerade der Kleinste. Für mich war es schön, dass ich mal nicht mit dem Kopf an den Überrollbügel anschlagen bin", lacht Jörg Bergmeister. "Wegen des kürzeren Radstandes gab es beim 997 relativ viel Anregung von Vorder- zu Hinterachse. Das ist jetzt natürlich besser geworden. Die neuen Querlenker an der Vorderachse sind besser. Das Auto fühlt sich insgesamt stabiler und berechenbarer an. Auch auf Bodenwellen ist es besser."

"Ich erwarte, dass unser neues Auto zuverlässig ist, dass es wettbewerbsfähig ist, den Zuschauern gefällt und uns gute Ergebnisse bringt", fasst Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen zusammen. "Die Einstufungen sind immer schwierig. Die Techniker von FIA und ACO können dies nur auf Basis von Daten machen, die sich bekommen. Die werden auf Plausibilität geprüft und dann eingeschätzt. Die bisherigen Rahmendaten für die Einstufungen sind in vielen Punkten schlüssig. Hier und dort gibt es in kleinen Bereichen noch Fragen, aber das wird sich lösen lassen."

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