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Le Castellet: Rebellion schnell, neuer Lotus rollt

29. März 2013 - 17:39 Uhr

Premiere für den Lotus T128: James Rossiter fährt erste Shakedown-Runde am Freitag - Rebellion mit Tagesbestzeit, Rusinov mit Abflug

Oak Morgan Nissan
Viele Autos aus einem Team: Oak war mit gleich drei Morgan-Nissan unterwegs
© Wittemeier/MST

(Motorsport-Total.com) - Der erste Testtag der WEC in Le Castellet hat nach anfangs mäßigen Bedingungen doch noch viel Fahrbetrieb gebracht. Am Morgen war auf nasser Strecke kaum eine Probefahrt mit Aussagekraft möglich, doch Sonnenschein trieb die Temperaturen am Nachmittag hoch. Die Streckenverhältnisse waren in der zweiten Tageshälfte optimal, sodass alle Teams angesichts von befürchtetem Regen am Samstag die Chance auf ausgiebige Tests nutzten.

Den Vormittag schlossen Neel Jani und Nicolas Prost (Lola-Toyota) im Fahrzeug von Rebellion auf Platz eins ab. Der Schweizer hatte zum Mittag erheblich zulegen und die LMP1-Konkurrenz von Strakka überholen können. Am Nachmittag spulte Rebellion 44 Runden ab, aber drückte die eigene Bestmarke nur noch unwesentlich. In 1:44.419 Minuten war man am Ende rund eine halbe Sekunde schneller als Leventis/Kane/Watts (Strakka).

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In der LMP2-Klasse gab es am Freitag viel zu entdecken. Bei Delta-ADR führte sich Neuzugang Antonio Pizzonia mit der Klassenbestzeit von 1:48.577 Minuten gut ein. Der Brasilianer teilt sich das Auto mit der Startnummer 25, das mit Dunlop-Reifen ausgestattet ist, mit Tor Graves und Rodolfo Gonzalez. Im baugleichen Oreca-Nissan mit der Startnummer 26 (auf Michelin) gab es Probleme. Roman Rusinov legte den Wagen am Nachmittag seitlich in die Barrieren und sorgte für die einzige Unterbrechung des Tages.

Der Russe schlug mit der linken Seite des Autos so unglücklich an, dass an der Hinterachse ein Querlenker aus dem Anlenkpunkt am Getriebe gerissen wurde. Der Testtag war somit für Rusinov und seine G-Drive-Kollegen John Martin und Mike Conway frühzeitig beendet. Auf Platz zwei reihte sich in der Zeitenliste Alex Brundle (Oak) vor Luis Perez Companc (Pecom) ein. Um 16:35 Uhr richteten sich alle Blicke auf die Lotus-Box.

Der neue Lotus kommt aus der Box

Die Tore der rechten Boxenhälfte wurden geöffnet und der brandneue Lotus T128 herausgerollt. Die Kodewa-Techniker hatten seit dem frühen Morgen an der Fertigstellung des LMP2-Autos, das nach den 2014er-Chassisregeln aufgebaut ist, unter Hochdruck gearbeitet. Stammpilot James Rossiter hatte die Ehre, die erste Shakedown-Runde mit dem Wagen zu absolvieren. Bei dieser einer Runde blieb es, weil der Brite über Rauch im Cockpit klagte. Der Öltank hatte eine Beschädigung.

Im Fahrzeug des Vorjahres durften unterdessen Thomas Holzer, Neuzugang Dominik Kraihamer, Kevin Weeda und Jan Charouz eifrig Runden drehen. Vor allem für den Österreicher und den Tschechen war diese Erfahrung wichtig. "Es war gut, aber gewöhnungsbedürftig", sagt Kraihamer, der mit soliden Rundenzeiten überzeugte. "Ich bin zuvor noch nie in einem geschlossenen Prototypen gefahren. Daher war diese Erfahrung am Freitag sehr wichtig."

In der GTE-Szene gab es am ersten von zwei Testtagen in Le Castellet keinerlei Zeitenjagden. Die Bestzeit ging deswegen an Jack Gerber im Amateur-Fahrzeug von AF Corse. Der Ferrari-Pilot war in 1:59.422 Minuten knapp schneller als die beiden GTE-Pro-Autos von Porsche und Ferrari. Bei den Zuffenhausenern gab es am Mittag erhebliche Umbauten am Antriebsstrang, am Nachmittag fuhren Timo Bernhard, Jörg Bergmeister und Patrick Pilet immerhin noch 40 Runden.

Am Abend wird es ab 19:00 Uhr eine zweistündige Testsession bei Dunkelheit geben. Die Frage ist, ob viele Teams von dieser Möglichkeit Gebrauch machen werden. Bei einer ähnlichen Trainingssession der European-Le-Mans-Series (ELMS) zu Beginn der Woche waren nur sehr wenige Fahrzeuge auf die Strecke gegangen. Der WEC-Test endet am Samstag um 17:00 Uhr. In zwei Wochen steht im britischen Silverstone das erste Rennen des Jahres auf dem Programm.

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