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Überzeugendes Testdebüt für Senna und Aston Martin

20. Februar 2013 - 15:57 Uhr

In Portimao gab der neue Vantage GTE von Aston Martin sein Debüt, inklusive Formel-1-Aussteiger Bruno Senna - Alle Seiten trotz wetteranfälliger Tests zufrieden

Rob Bell
Helm auf und anschnallen heißt es ab sofort wieder bei Aston Martin
© Aston Martin

(Motorsport-Total.com) - Bei Aston Martin wird 2013 aufgestockt. Statt wie bisher nur mit einem Wagen, will der Hersteller 2013 gleich mit vier Fahrzeugen in der Langstreckenweltmeisterschaft (WEC) unterwegs sein - zwei in der GT-Pro und zwei in der GT-Am-Kategorie. Im Einsatz sein wird dann wieder der Vantage GTE, allerdings runderneuert. Im portugiesischen Portimao wurde der neue Wagen nun das erste Mal einem ernsthaften Test unterzogen.

Von den letztjährigen Werksfahrern waren Stefan Mücke und der Brite Darren Turner vor Ort. Sie wurden von den Neuzugängen Bruno Senna (Brasilien), Rob Bell (Großbritannien) und Frederic Makowiecki (Frankreich), die den V8-gepowerten Boliden das erste Mal fuhren, unterstützt. Die ersten Eindrücke stimmten das Team trotz ungünstiger Wetterbedingungen recht zuversichtlich: "Das Wetter war zwar nasser als erwartet, aber das hat unsere Testsession nicht behindert", erklärt Teamchef John Gaw.

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"Eigentlich war das sogar ganz gut", fügt Gaw an. "So konnten alle Fahrer unter nassen, feuchten und trockenen Bedingungen fahren und am Ende haben wir in den zwei Tagen mehr Kilometer geschafft, als wir ursprünglich geplant hatten. Das Auto ist in diesem Jahr gestartet, wie es das letzte beendet hat: mit großartiger Pace und Zuverlässigkeit. Wir wissen aber natürlich noch nicht, inwieweit sich unsere Konkurrenten über den Winter verbessert haben."

Wichtig sei zumindest erst einmal, dass sich alle Fahrer untereinander verstanden haben und Rundenzeiten auf einem ähnlichen Niveau abliefern konnten. "Das ist ein exzellenter Start für die Arbeitsbeziehung im Team. Wir haben damit unsere Ambitionen für den ersten Test sogar übertroffen."

Turner lobt Verbesserungen und neue Kollegen

In der Hinsicht sind sich auch die Fahrer einig, die die Strecke in Portimao mit dem neuen Vantage GTE unter die Räder nehmen durften. Einer, der es wissen muss, ist Darren Turner, schließlich war der Brite nicht zum ersten Mal für Aston Martin unterwegs und kennt das Auto aus dem Vorjahr. "Wir hatten einen richtig guten Test", stimmt der 38-Jährige zu. "Obwohl das nicht das erste Mal war, dass wir den neuen Vantage GTE gefahren sind, war es das erste Mal, dass wir so richtig ernst machen und viele Kilometer abspulen konnten."

"Es fühlt sich wie ein guter Schritt vorwärts an", lobt der Brite weiter. "Das Team hat im Winter einen großartigen Job gemacht und einige signifikante Verbesserungen erzielt." Für ihn persönlich sei die erste Fahrt so aufregend gewesen, wie seine erste Fahrt in DBR9, mit dem Aston Martin bis Ende 2011 im GT-Bereich unterwegs war. "Ich habe ein richtig gutes Gefühl vom Auto und ich freue mich schon auf den nächsten Test in Atlanta in ein paar Wochen."

Eine Umstellung sei für den Briten aber die neue Größe des Teams gewesen. Musste er 2012 nur mit zwei Teamkollegen arbeiten, beschäftigt Aston Martin 2013 zwölf Fahrer. "Im vergangenen Jahr hatten wir nur ein Auto in der WEC und in diesem Jahr haben wir zwei Pro-Autos und zwei Am-Autos", erklärt Turner. Somit galt es, ein paar neue Gesichter in Portimao zu begrüßen. "Rob Bell war schon einmal Teamkollege von mir, also weiß ich, wie umgänglich er am Steuer ist und was für ein Teamplayer er ist. Mit Freddy (Frederic Makowiecki; Anm. d. Red.) habe ich das erste Mal gearbeitet, aber ich bin schon öfters gegen ihn angetreten und habe unsere Kämpfe immer genossen. Obwohl das letzte Mitglied unserer Crew, Peter Dumbreck, nicht beim Test war, ist schön, dass dieser Haufen von Fahrern gut zusammenarbeitet. Wir haben eine großartige Atmosphäre im Team."

Potenzielles Siegerauto

Stefan Mücke, der sich mit Turner und Dumbreck einen Wagen in der WEC teilen wird, ist der gleichen Meinung wie sein Teamkollege: "Es waren zwei gute Testtage. Wir konnten mit den neuen Teilen ohne Probleme viel fahren, das war unsere Priorität. Das Auto fühlte sich von Anfang an schnell an und man kann die positiven Verbesserungen spüren. Ich bin sicher, dass wir in diesem Jahr ein tolles Siegerauto haben werden und freue mich schon auf das erste Rennen. Ich muss mich bei meinem Team für die harte Arbeit über den Winter bedanken."

"Ich habe den Vantage GTE bereits 2010 einmal gefahren", berichtet Neuzugang Rob Bell. "Aber das Auto von diesem Wochenende war komplett anders. Wir haben die Kilometer gefahren, die wir uns erhofft haben, und es war eine fantastische Möglichkeit für mich, jeden kennenzulernen. Mit Darren bin ich schon gefahren und ich kenne Stefan und Fred. Aber je mehr Zeit ich mit allen verbringen kann, desto besser." Bell wird nur bei den sechs Stunden von Spa und dem Klassiker in Le Mans mit dem Team am Start sein, "also ist Zeit wie diese sehr kostbar", fügt er an. "Mein Wunsch, für Aston Martin zu fahren stammt von der Ambition, Le Mans zu gewinnen; und nach diesem Wochenende bin ich zuversichtlich."

Erfolgreiche Feuertaufe für Senna

Ganz besonders viele Augen waren auf Bruno Senna gerichtet. Für den Brasilianer, der nach seinem Aus bei Williams keine Fortsetzung seiner Formel-1-Karriere fand, war es der erste Einsatz bei Aston Martin. Dieser wurde durch die Wetterumstände noch zusätzlich erschwert, doch seine Teamkollegen finden, dass er sich gut geschlagen habe: "Bruno hatte seine Feuertaufe, denn sein erster Run in einem GT-Auto fand in der Dunkelheit und bei Regen statt, aber er hat einen beeindruckenden Job gemacht und ich war überrascht, wie schnell er sich an das Auto gewöhnt hat", lobt Turner den Formel-1-Aussteiger.

Er selbst war auch zufrieden mit dem Testdebüt: "Der Regen hat uns am Sonntag ein wenig vom Fahren abgehalten, aber in der Nacht konnte ich wenigstens ein paar Kilometer auf Regenreifen zurücklegen. Montag war es dann besser und obwohl die Strecke noch feucht war, konnte ich das Auto besser verstehen. Der Vantage GTE fühlte sich gut an, aber es ist schon ein großer Unterschied verglichen mit den Formel-1-Boliden, die ich früher gefahren bin. Man muss früh bremsen und ich war sehr vorsichtig, besonders als die Strecke noch nass war."

Die nächste Chance zum Testen bekommt die Aston-Martin-Truppe in Road Atlanta, bei dem ein zweiter Wagen im Einsatz sein wird. Dann wird auch das Fahreraufgebot des Herstellers um Paul Dalla Lana (Kanada), Pedro Lamy (Portugal), Billy Johnson (USA) und Dane Cameron (USA) ergänzt. Beide Fahrzeuge treten im Anschluss bei den 12 Stunden von Sebring (16. März) an, bevor Aston Martin bei den sechs Stunden von Silverstone zum ersten Mal mit vier Autos an den Start gehen wird.

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