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Sebring-Wintertest: Mehr Tempo zum Abschluss

09. Februar 2013 - 10:21 Uhr

Letzter Testtag in Sebring: Klaus Graf fährt mit dem überarbeiteten HPD eine Sekunde schneller als im Vorjahr - Risi bleibt in der GTE-Klasse an der Spitze

Lucas Luhr, Klaus Graf
Klaus Graf und Lucas Luhr spulten 227 Runden mit dem HPD ARX-03c ab
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Am zweiten und letzten Tag der Winter-Testfahrten der American-Le-Mans-Series (ALMS) in Sebring haben die Teams das Tempo verschärfen können. Vor allem bei der LMP1-Mannschaft von Pickett fand man noch viel zusätzlichen Speed im überarbeiteten HPD. Der neue ARX-03c war am Ende der beiden Sessions am Freitag um mehr als eine Sekunde schneller als am Sebring-Rennwochenende 2012. Klaus Graf markierte am Freitagmorgen in 1:46.368 Minuten die schnellste Runde des Tests.

"Das war ein guter Test. Wir haben viele Veränderungen durchgespielt und ein umfangreiches Programm abgearbeitet", fasst Graf nach seinem Einsatz in Florida zusammen. Im Vordergrund stand vor allem das Kennenlernen der neuen Eigenheiten des HPDs. Die Entwickler um Nick Wirth verpassten dem Wagen breitere Vorderreifen, eine veränderte Aufhängung und aerodynamische Verbesserungen. "Es ist schwierig einzuschätzen, wo wir stehen. Es fehlt uns der Vergleich zu anderen LMP1-Teams", sagt Teamkollege Lucas Luhr.

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Der HPD ARX-03c präsentierte sich an den Testtagen als äußerst zuverlässig. Graf und Luhr konnten insgesamt 227 Runden ohne jegliche Probleme absolvieren. In der kommenden ALMS-Saison hat das deutsche Duo im amerikanischen Prototypen ein klares Ziel: Man will den Titel verteidigen. Als Gegner warten dann Rebellion und Dyson in der LMP1-Klasse. Beide Konkurrenten hatten den Wintertest in Sebring ausgelassen.

"Wir freuen uns auf die neue Konkurrenz von Rebellion. Das macht natürlich unsere Aufgabe nicht gerade leichter", sagt Luhr mit Blick auf die im März beginnende Saison. "Der Titelgewinn im vergangenen Jahr war großartig. Diesen Titel zu verteidigen wird sicherlich schwierig", stimmt Graf zu, "aber glücklicherweise lieben wir genau solche Herausforderungen. Es ist toll, dass wir die gleiche Fahrerpaarung behalten. Lucas und ich verstehen uns in und außerhalb des Autos blendend!"

Während in der LMP2-Klasse nach wie vor gähnende Leere herrscht, waren beim Wintertest immerhin drei Autos der kleinen LMPC-Klasse im Einsatz. Kyle Marcelli holte sich im Oreca-Chevy von BAR1 kurz vor dem Ende der letzten Session die Bestzeit in 1:54.803 Minuten. Das Auto von Performance Tech und der zweite Wagen von BAR1 lagen nur unwesentlich dahinter. Beim ALMS-Saisonauftakt in Sebring kommen weitere LMPC-Autos. Unter anderem werden Pierre Kaffer, Mirco Schultis und Patrick Simon unterwegs sein.

In der GTE-Klasse blieben die ALMS-Rückkehrer von Risi mit dem Ferrari F458 Italia an der Spitze. Olivier Beretta und Matteo Malucelli waren in 1:59.862 Minuten die einzigen Piloten, die unterhalb der Zwei-Minuten-Marke landen konnten. Auf Platz zwei reihte sich der baugleiche Ferrari von Extreme Speed mit Anthony Lazzaro (2:00.128 Minuten) ein. Das Schwesterauto hatte Johannes van Overbeek zuvor bei einem Crash erheblich zerstört. In der GTC-Klasse behielt Spencer Pumpelly (Flying-Lizard-Porsche) die Oberhand.

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