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Familiensache: Warum Bentley nicht LMP1 fährt

11. Januar 2013 - 11:58 Uhr

Bentley zieht es zurück in den Motorsport, aber nicht in die Langstrecken-Königsklasse: Warum das so ist, erklärt Bentley-Motorsport-Chef Brian Gush

Bentley-Logo
Das Bentley-Logo ist schon bald wieder präsent im internationalen Motorsport
© Bentley

(Motorsport-Total.com) - Bentley gegen Audi und Porsche. Bei den 24 Stunden von Le Mans. Klingt wie ein Wunschtraum. Und das wird es vorerst auch bleiben: Denn Bentley kehrt zwar in den Motorsport zurück, aber nicht in die LMP1-Kategorie, sondern in die GT3-Klasse. Auch, um den Schwestermarken aus dem VW-Konzern nicht in die Parade zu fahren. Vor allem aber, weil man den eigenen Kundenstamm fördern und das neue Continental-GT-Modell bewerben will, wie Bentleys Motorsport-Chef Brian Gush erklärt.

Aber weshalb die plötzliche Rückbesinnung auf den Rennsport? "Nach unserem Le-Mans-Sieg 2003 wollten wir uns auf das Straßenwagen-Geschäft konzentrieren. Dann trafen wir die Entscheidung, dass es an der Zeit wäre, wieder in den Motorsport zurückzukehren. Und das auf die Art und Weise, wie es Bentley ursprünglich gemacht hat - mit Kundensport und Fahrzeugen, die auf Straßenwagen basieren", sagt Gush bei einem Gastauftritt auf der Autosport-Show im britischen Birmingham.

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Schon alleine dies schloss ein LMP1-Engagement aus. Und gegen Audi und Porsche wollte man auch nicht antreten müssen. "Wir sind ja nun Teil einer großen Familie", meint Gush. "Zwei unserer Vettern sind bereits in der LMP1-Kategorie unterwegs. Wenn nun auch Bentley in der LMP1-Klasse mitmischen würde, wäre es etwas zu voll. Angesichts der neuen Regeln ist das auch eine Frage des Budgets." Und so entschied sich die britische Marke für eine andere sportliche Lösung.

Bentley selbst erleben ist Trumpf

"Wir würden zwar gern in der LMP1-Kategorie antreten, doch die GT-Klasse ist genau der richtige Ort, um unsere Rückkehr einzuläuten", erklärt Bentleys Motorsport-Direktor Gush. "Unsere Kunden wollten uns wieder auf der Rennstrecke sehen. Und es gibt viele Enthusiasten, die selbst ins Lenkrad greifen wollen. Dazu passt die GT3-Klasse. Ein Gentleman-Fahrer kann sich einen GT für die Straße kaufen, aber eben auch einen auf der Rennstrecke fahren. Darin sehen wir viel Potenzial."

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