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Fahrer gesucht: Greaves bietet LMP2-Cockpits feil

13. Januar 2013 - 11:00 Uhr

Das Team von Jacob Greaves baut für die neue Saison gleich drei LMP2-Fahrzeuge auf, wovon zwei im Rennen eingesetzt werden - Besetzung der Cockpits noch offen

Christian Zugel, Ricardo Gonzalez, Elton Julian
Für die Cockpits seiner beiden Zytek-Nissan sucht Greaves noch nach Piloten
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die Premierensaison der WEC zeigte dem britischen Greaves-Team die ganze Härte des Wettbewerbs in der LMP2-Klasse auf. Sowohl beim Saisonhöhepunkt, den 24 Stunden von Le Mans, als auch in der Gesamtwertung belegten Gonzalez/Julian/Zugel Rang fünf. Ein Podestplatz war der Truppe rund um Teamchef Jacob Greaves jedoch nicht vergönnt. Dieses Versäumnis soll in der am 14. April in Silverstone beginnenden Saison 2013 nachgeholt werden.

Anders als im abgelaufenen Rennjahr, als man nur in Le Mans ein zweites Auto (mit Brundle/Brundle/Ordonez) an den Start brachte, ist in diesem Jahr der Einsatz von zwei Zytek-Nissan Z11SN bei allen WEC-Läufen fest vorgesehen. Wie aus dem Umfeld des Teams zu hören ist, wird für Testzwecke ein drittes Auto aufgebaut, das im Fall der Falle auch im Rennen eingesetzt werden könnte.

Teamchef Greaves merkte in seiner Rückschau auf die Saison 2012 an, dass es generell schwierig sei, "ein optimales Setup für drei Piloten zu erarbeiten", weshalb die Besetzung der beiden Cockpits noch nicht abschließend geklärt ist. Elton Julian jedenfalls wird nicht mehr mit an Bord sein, da er seine Karriere nach dem WEC-Saisonfinale in Schanghai beendet hat.

In Vorbereitung auf die neue WEC-Saison will Greaves auch bei den 12 Stunden von Sebring (16. März) antreten. Darüber hinaus tritt das Team wie schon im Vorjahr bei allen Läufen der European-Le-Mans-Series (ELMS) an. Sowohl für den ELMS-Einsatz als auch für Sebring bietet Greaves derzeit die Möglichkeit, sich einen Platz im Cockpit zu erkaufen. Während die volle ELMS-Saison mit umgerechnet 345.000 Euro pro Fahrer zu Buche schlägt, ist eine Teilnahme am 12-Stunden-Klassiker in Florida bereits für schlappe 175.000 Euro zu haben. Voraussetzung ist in beiden Fällen natürlich die entsprechende Rennlizenz.

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