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Oreca: LMP2-Titel und Le-Mans-Sieg als Ziel für 2013

18. Dezember 2012 - 11:09 Uhr

Der französische Chassis-Hersteller Oreca erlebte eine erfolgreiche Saison 2012, will sich im bevorstehenden Rennjahr aber nochmals steigern

Soheil Ayari, Pierre Kaffer
Pecom setzte in der WEC-Saison 2012 genauso auf den Oreca 03...
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die Marke Oreca ist in der internationalen Langstrecken-Szene seit Jahren ein fester Begriff. Neben dem erfolgreichen Le-Mans-Einsatz der legendären Viper zu Beginn des Jahrtausends und der aktuellen Partnerschaft mit Toyota machte sich die Firma von Hugues de Chaunac auch als Konstrukteur einen Namen.

Aktuell kommt in der LMP2-Klasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und der European-Le-Mans-Series (ELMS) der 03 zum Einsatz. Zudem wird die LMPC-Klasse der ELMS und der American-Le-Mans-Series (ALMS) ausschließlich von einem Aufgebot an Oreca-Chassis des Typs FLM09 gebildet. Insgesamt gesehen war die Saison 2012 für die im südfranzösischen Signes unweit der Rennstrecke Le Castellet ansässige Firma, deren Motorenabteilung sich kurioserweise in Magny-Cours befindet, eine erfolgreiche.

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In der WEC sorgten die Oreca-Partnerteams ADR-Delta (Silverstone, Fuji und Schanghai) sowie Pecom (Manama) für insgesamt vier Siege. In der ELMS sah die Konkurrenz kein Land gegen das TDS-Duo Mathias Beche/Pierre Thiriet. "Mit den Gesamträngen zwei und drei in der LMP2-Klasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft, sämtlichen Titeln in der European-Le-Mans-Series und zwei von drei möglichen Podestplätzen bei den 24 Stunden von Le Mans sind wir recht zufrieden", bilanziert Oreca-Technikchef David Floury und schiebt sofort hinterher: "Doch natürlich wollen wir noch besser werden."

Oreca 03 wird überarbeitet

Tor Graves, Jan Charouz, John Martin
...wie die Mannschaft von ADR-Delta, die in Le Mans auf die LMP2-Pole fuhr
© xpbimages.com

Das Ziel für die Saison 2013 ist klar. "Wir wollen in der WEC den Titel holen und die 24 Stunden von Le Mans gewinnen", macht Floury keinen Hehl aus den Wünschen vom Durchbruch des 03 auf internationaler Bühne. Speziell der Langstreckenklassiker an der Sarthe liegt dem Oreca-Technikchef am Herzen: "Seitdem wir in der LMP2-Klasse antreten, standen wir in Le Mans immer auf dem Podest, aber noch nie ganz oben."

Um die selbstgesteckten Ziele zu erreichen, soll der in diesem Jahr von den Teams ADR-Delta, Pecom, TDS, Signatech und von Sebastien Loebs SLR-Mannschaft eingesetzte Oreca 03 für das kommende Rennjahr verbessert werden. "Dabei geht es uns weniger um die absolute Performance als vielmehr um die Zuverlässigkeit", erklärt Floury.

Einsatz des 03 auch in ALMS und AsLMS denkbar

Tragen die Nachbesserungen am 03 Früchte, dann kann sich der Oreca-Technikchef für die Zukunft auch Einsätze des LMP2-Boliden in der ALMS sowie der wiederbelebten Asian-Le-Mans-Series (AsLMS) vorstellen. In den USA beschränkt sich das Oreca-Programm bis dato auf die LMPC-Klasse. Dass diese auch in der ELMS funktioniert, macht Floury an den Werdegängen von Mathias Beche und Dominik Kraihamer fest. "Sie sind der lebende Beweis für die Formel-Le-Mans-Generation. Die LMPC-Klasse erlaubt es Teams und Fahrern auf einem hohen Level gegeneinander anzutreten, ohne dafür Unsummen von Budget ausgeben zu müssen."

So kann sich der Oreca-Technikchef die LMPC-Klasse auch für den asiatischen Unterbau der WEC, die AsLMS, vorstellen. Anders als beim 03 wird es beim FLM09 nach Aussage Flourys allerdings keine Updates geben: "Das liegt vor allem darin begründet, dass die LMPC-Klasse eine Kategorie darstellt, die nur von einem Hersteller gebildet wird. Die ultimative Performance steht hier nicht im Vordergrund. Vielmehr wollen wir auch in Zukunft sicherstellen, dass sich die Teams den Einsatz leisten können."

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