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Dumas freut sich auf die neue Herausforderung

25. Dezember 2012 - 19:33 Uhr

Nach vier Jahren bei Audi in der LMP1 zieht es Romain Dumas für 2013 wieder zurück zu seinem Ex-Arbeitgeber Porsche - Wechsel in die GT-Klasse kein Abstieg

Romain Dumas
Romain Dumas freut sich auf seine Rückkehr zu Porsche
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Für Romain Dumas beginnt im kommenden Jahr ein neues Kapitel seiner Motorsportkarriere: Nach vier Jahren in Diensten Audis wird der Franzose wieder für Porsche ins Lenkrad greifen. Dabei wechselt er nicht nur den Arbeitgeber, sondern auch die Rennklasse: Denn während der 35-Jährige bei Audi zuletzt den LMP1-Prototypen R15 pilotierte, wird er 2013 in der WEC im neuen Porsche 991 RSR in der GTE-Pro-Klasse an den Start gehen.

Dort wird er zusammen mit Marc Lieb und Richard Lietz das Fahrergespann des neu in die Serie eingestiegenen Teams Manthey bilden, das für seine zahlreichen Erfolge in der VLN-Langstreckenmeisterschaft und dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring bekannt ist und das fortan die werksseitige Unterstützung Porsches erfährt.

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Die Vorfreude auf die Herausforderung im neuen Team und die Rückkehr in einen GT-Boliden ist Dumas bereits jetzt anzumerken: "Mir gefiel der RSR schon immer und dieses neue Modell sieht sehr gut aus", sagt der Le-Mans-Sieger von 2010 im Gespräch mit 'SPEED.com'. "Ich kann es gar nicht mehr erwarten, das Auto im Rennbetrieb zu fahren. Ich habe in Le Mans noch nie in der GT-Klasse gewonnen, weshalb ich hoffe, dass uns das mit dem neuen 991 gelingen wird."

Dumas fordert schnelle Erfolge

Jochen Krumbach, Romain Dumas
Dumas kennt das Manthey-Team unter anderem von den 24h auf dem Nürburgring
© xpbimages.com

Die GT-Klasse gilt in der WEC und in Le Mans angesichts der vielen vertretenen Teams als besonders umkämpft, was laut Dumas ein Grund ist, keine Zeit zu verlieren: "Wir haben ein neues Auto und eine neue Teamstruktur", so Dumas. "Wir müssen alles schnell in die richtigen Bahnen leiten, damit wir um Siege mitfahren können. Wir treffen auf erfahrene Teams, die nicht nur ihre Autos, sondern auch die Meisterschaft gut kennen."

Die Umstellung von LMP1 auf GTE-Pro sei dabei kein großes Problem. Als Abstieg sieht es Dumas jedenfalls nicht an: "Ich hatte von der GT- und der LMP1-Klasse immer die gleiche Meinung", sagt Dumas. "Ich kann mich noch an die Rennen in der GT-Klasse in der ALMS erinnern: Wie eng es da zuging! Natürlich kann ich es kaum erwarten, in diesem Umfeld wieder Rennen zu fahren. Zudem freut es mich sehr, dass Porsche wieder werksseitig in die Serie einsteigt und ich Teil dieses Projekts sein darf!"

Dumas: "Die Hersteller brauchen diese Plattform"

Die in diesem Jahr ins Leben gerufene Langstreckenmeisterschaft WEC stellt für Dumas eine geeignete Bühne für die großen Hersteller dar: "Sie brauchen diese Plattform", so Dumas. "Jetzt fahren in der Serie Ferrari, Aston Martin, BMW, Corvette und Viper. Zudem kommt Porsche als Werks-Team zurück."

"Ich hoffe, dass wir mit dem 991 um die Spitze kämpfen können."
Romain Dumas

Angesichts dieser namhaften Gegner rechnet der ehemalige Porsche-Werksfahrer in der US-amerikanischen American Le Mans Series (ALMS), der zwischen 2007 und 2009 zudem drei Mal für Manthey die 24 Stunden auf dem Nürburgring gewinnen konnte, mit keinem einfachen Jahr: "Es wird sehr schwierig, denn wir müssen sowohl auf der Strecke als auch bei den Boxenstopps und der Strategie in Top-Form sein", erläutert Dumas, worauf es 2013 ankommen wird. "Ich hoffe, dass wir mit dem 991 um die Spitze kämpfen können."

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