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Lieb: "Knackpunkt war Le Mans"

09. November 2012 - 15:15 Uhr

Porsche-Werkspilot Marc Lieb und die WEC-Saison 2012: Pleite beim Jahres-Highlight schmerzt, Sieg in Spa-Francorchamps bringt enorme Freude

Wolf Henzler, Richard Lietz, Marc Lieb
Nur selten konnte sich Porsche in diesem Jahr gegen Ferrari behaupten
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Mit Siegen in Sebring, Le Mans, Silverstone, Interlagos und Bahrain hat sich AF Corse mit dem Ferrari F458 Italia souverän die Titel in der GTE-Pro-Klasse der WEC 2012 geholt. Die Italiener profitierten vom Speed und der starken Effizienz des Sportwagens aus Maranello. Für die Gegner von Porsche und Aston Martin blieben in der abgelaufenen Saison nur wenige Chancen, gegen die roten Renner aus Italien anzukommen.

"Es war ein eher durchwachsenes Jahr. Zu Beginn des Jahres hatten wir ein paar Probleme mit dem Speed, nach der Anpassung des Autos war es deutlich besser", fasst Porsche-Werkspilot Marc Lieb das erste Jahr in der neuen WEC aus seiner Sicht zusammen. Der 32-Jährige aus Ludwigsburg saß in diesem Jahr erneut gemeinsam mit Richard Lietz im Werksauto, das von Felbermayr auf der Langstrecke eingesetzt wurde. In Le Mans war Wolf Henzler als dritter Mann mit an Bord.

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"Der Knackpunkt war Le Mans, weil es dort doppelte Punkte zu holen gab. Wir sind dort leider leer ausgegangen. Das war in Sachen Meisterschaft ein erheblicher Rückschlag", sagt Lieb. Im Duell gegen AF Corse büsste man beim Klassiker an der Sarthe auf einen Schlag 50 Punkte ein - dabei hatte man durch einen Sieg in Spa-Francorchamps zuvor in der Gesamtwertung gerade ausgeglichen. "Der Sieg in Spa war mein persönliches Highlight", meint Lieb.

Marc Lieb
Marc Lieb ist 2013 bei Porsche gesetzt: Wo wird der Ludwigsburger fahren?
© xpb.cc

"Dass wir dort mit der 911er-Version ohne die Updates gewinnen konnten, lag natürlich teils auch an den Witterungsverhältnissen. Am Anfang hat es dort geregnet, da konnten wir unsere Stärken ausspielen. Auch im Trockenen war das Auto gut, außerdem ist Spa eine meiner Lieblingsstrecken. Da hat einfach alles gepasst", schwärmt der Porsche-Werkspilot vom Erlebnis in den belgischen Ardennen. Einen zweiten Sieg gab es erst spät in der Saison. Mit dem nochmals überarbeiteten 911er gelang in Fuji der Triumph.

"Mit einem alten Auto läuft man immer einem Rückstand hinterher. So etwas kann man nur wettmachen, wenn man mit einem neuen Auto kommt", erklärt Lieb das diesjährige Manko der Felbermayr-Mannschaft. "Das Auto ist im Vergleich zu den Fahrzeugen der Konkurrenz deutlich älter gewesen. Die Basis des 997 ist aus dem Jahr 2006. Es hat zwar jedes Jahr immer wieder Updates gegeben, die sich stets als Verbesserungen zeigten, aber gegen neuere Autos wird es irgendwann natürlich schwierig."

"Der Ferrari ist das modernere Auto. Beim Aston Martin kam noch dazu, dass er vom ACO recht gut eingestuft war", beschreibt der gebürtige Stuttgarter die für Porsche schwierigen Voraussetzungen in diesem Jahr. Ob 2013 ein weiterer Angriff in der GTE-Pro-Klasse folgt, ist derzeit noch unklar. Porsche bereitet den Wechsel auf den neuen 991 vor, der 2014 kommen soll. "Ich habe einen Vertrag für 2013. Ich muss abwarten, was mit mir im kommenden Jahr geplant ist. Es finden jetzt entsprechende Gespräche statt", sagt Lieb.

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