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Gulf 2013: Zwei Autos, aber weiter mit Dame

28. November 2012 - 12:09 Uhr

Fabien Giroix erwartet, dass Gulf für einen zweiten LMP2-Boliden einen Start in der Asien-Serie zurückstellt - Verbleib Keiko Iharas wahrscheinlich

Stefan Johansson, Fabien Giroix
Giroix hofft auf zwei Autos im organge-blauen Designklassiker
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Gulf Middle East Racing hatte sich 2012 nicht die leichteste Aufgabe ausgesucht: Die Truppe, die bis dato nur Erfahrung im GT3-Segment hatte, stieg direkt in die LMP2-Klasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) ein. Mit den Fahrerteams Fabien Giroix, Maxim Jousse und Jean-Denis Deletraz sowie Frederic Fatien, Keiko Ihara und Stefan Johansson zog sich die Truppe aus den Emiraten achtbar aus der Affäre. Giroix zieht "eine gute Bilanz" und sagt: "Wir haben das Mittelfeld aufgemischt."

Mit Ausnahme des Saisonfinales in Schanghai hätte Gulf die Erwartungen weitgehend erfüllt. "Das Team wird im Winter stärker werden, im Januar erwarten wir einen neuen Manager und einen neuen Ingenieur", blickt Giroix voraus. Die eingesetzten Lola-Fahrzeuge mit Nissan-Motor befinden sich derzeit auf dem Weg zurück in die Emirate, wo sie bei Testfahrten für den Saisonstart 2013 in Silverstone optimiert werden sollen - dann will Gulf mit zwei Autos an den Start rollen.

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Für dieses Vorhaben will die Mannschaft ein Engagement in der neu geschaffenen Asian Le-Mans-Series zurückstellen. "Obwohl es interessant ist", grübelt Giroix. "Es ist schwierig, zweigleisig zu fahren", stellt der 52-Jährige fest. Wie der Fahrerkader aussehen soll, steht noch in den Sternen. "Wir stehen mit mehreren Piloten in Kontakt", erklärt er und erwähnt, dass eine Rückkehr des Teilhabers Frederic Fatien hinter das Steuer wahrscheinlich ist.

Giroix will weiter auf die Dame im Team zählen: "Keiko will weitermachen", meint der Franzose über seine Teamkollegin Ihara. "Sie hat jetzt ein Jahr Erfahrung und ist eine der Entdeckungen der Saison. In Fuji hat sie einen großartigen Job gemacht und war auf Tuchfühlung mit den Besten", lobt Giroix die Japanerin. Dass er selbst von der Gold- in die Silber-Kategorie der WEC zurückgestuft worden ist, schätzt er positiv ein: "Merkwürdig: Es ist gut, schlechter zu werden", wundert er sich.

Giroix freut sich auf 2013: "Meine Karriere liegt hinter mir, aber ich bin noch dabei. Es wird einfacher, eine Mannschaft aufzustellen. Mit den Wintertests wollen wir uns in Form bringen", erklärt der Mann aus Saint-Mur. Ehe in der WEC wieder die Motoren aufheulen, will Gulf beim Heimrennen, den 24 Stunden von Dubai, einen Lamborghini Gallardo und einen Aston Martin Vantage GT4 an den Start bringen. "Wir werden den Aston Martin bei den 12 Stunden von Abu Dhabi sehen, möglicherweise auch den Gallardo", meint Giroix.

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