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Conquest testet gemeinsam mit der Grand-Am

17. November 2012 - 14:46 Uhr

Conquest blickt in die Zukunft: Gemeinsam mit den Fahrzeugen der Grand-Am-Serie testete das Team seinen LMP2-Morgan-Nissan auf dem Kurs von Daytona

Martin Plowman
Der Conquest-Morgan (Archivbild) fuhr in Daytona erstmals mit Continental-Reifen
© www.xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die Vereinigung der American-Le-Mans-Series (ALMS) und der Grand-Am-Serie findet erst 2014 statt, doch am vergangenen Donnerstag gab es in Daytona schon einen ersten Vorgeschmack auf die Zukunft. Denn neben den Daytona-Prototypen der Grand-Am testete auch das ALMS-Team von Conquest mit seinem Morgan-Nissan aus der LMP2-Klasse auf dem Langstreckenkurs von Daytona, der die Steilkurven mit einem Straßenkurs im Infield des Ovals kombiniert.

Conquest fuhr dabei erstmals mit den Continental-Reifen, mit denen auch die Daytona-Prototypen ausgerüstet sind. Martin Plowman fuhr mehr als 50 Runden und zeigte sich im Anschluss begeistert: "Es war eine großartige Erfahrung. Das LMP2-Auto durch die Steilkurven zu fahren, fühlt sich auf jeden Fall völlig anders an als das, was wir gewohnt sind. Wir wollten das Auto auf die Continental-Reifen einstellen und sind mit den Resultaten sehr zufrieden."

"Die Reifen haben gut funktioniert, und durch Veränderungen haben wir eine gute Balance erzielt. Wir wissen nun, in welche Richtung wir arbeiten müssen", meint Plowman. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Test, die Reifen haben wunderbar funktioniert. Sei waren sehr konstant", bestätigt auch Teamchef Eric Bacelart. "Die Strecke mit den Grand-Am-Autos zu teilen, war ein guter Vorgeschmack auf die Zukunft. Wenn wir zusammenhalten, kann die vereinigte Serie ein großer Erfolg werden."

Noch steht nicht fest, unter welchem Reglement die neue Serie ab 2014 durchgeführt wird. Vom Test in Daytona erhoffen sich die Offiziellen erste Erkenntnisse darüber, ob ein Nebeneinander von LMP-Boliden und Daytona-Prototypen möglich ist. Rundenzeiten wurden nicht bekanntgegeben.

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