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Pescarolos Geste für die Mechaniker

22. Juni 2012 - 12:26 Uhr

Die beiden Pescarolo-Autos hatten in Le Mans früh technische Probleme - Zumindest der Dome wurde am Sonntag noch einmal flottgemacht und rollte ins Ziel

Sebastien Bourdais, Seiji Ara, Nicolas Minassian
Der Dome mit Minassian/Bourdais/Ara: Im Ziel, aber nicht in der Wertung
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Für Le-Mans-Legende Henri Pescarolo war die 80. Auflage des Langstreckenklassikers an der Sarthe eine Enttäuschung. Collard/Boullion/Hall mussten im Pescarolo 03 bereits nach 20 Runden mit Motorproblemen die Segel streichen. "Der Motor ging bereits nach zwei Runden im Warmup kaputt. Das für das Rennen eingebaute Triebwerk überhitzte schnell und litt zudem an chronischem Leistungsmangel", erklärt Pescarolo enttäuscht. Boullion freilich wäre nach seinem Trainingsunfall ohnehin nicht zum Fahren gekommen.

Auch der Dome S102.5 mit Minassian/Bourdais/Ara im Cockpit geriet früh in technische Probleme und musste die Box aufsuchen. "Leider litt der Judd-V8 an Problemen, die uns zurückwarfen", bedauert Pescarolo. "Die vom Motor herrührenden Vibrationen beschädigten auch andere Teile des Autos und zwangen uns zu einer Reihe ungeplanter Boxenstopps. Am Sonntagmorgen um 9:30 Uhr mussten wir das Auto nach einem erneuten Motorproblem abstellen."

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Das Team entschied sich daraufhin, das den Dome zu parken und lediglich am Sonntag kurz vor 15:00 Uhr noch einmal auf die Strecke zu gehen, um symbolisch die Karierte Flagge zu passieren. Da die Mindestdistanz von 70 Prozent des Siegerautos nicht erreicht wurde, kam der Dome jedoch nicht in die Wertung.

"Angesichts eines beinahe Startverzichts und einem Ausfall nach weniger als fünf Stunden für den Pescarolo 03 und dem Dome S102.5 nicht in Wertung, sieht das reine Ergebnis nicht gut aus", sagt Pescarolo. Der Franzose begründet die Entscheidung, kurz vor Schluss noch einmal auf die Strecke zu gehen, wie folgt: "Ich wollte die außergewöhnliche Leistung der Mechaniker würdigen und entschied, den Dome neuzustarten und die Karierte Flagge passieren zu lassen. Die Mechaniker hatten es einfach verdient."

Trotz des auf dem Papier enttäuschenden Ergebnisses erkennt der 69-Jährige Teambesitzer auch positive Aspekte. "Der Pescarolo 03 war im Qualifying flott unterwegs und erzielte eine respektable Rundenzeit (Platz 13; Anm. d. Red.). Der Dome war in der Nacht mit Abstand der schnellste LMP1-Bolide eines Privatteams." Wie es mit den beiden Projekten weitergeht, ist derzeit offen.

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