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Le-Mans-Vorschau 2012: Die GTE-Klassen

08. Juni 2012 - 14:25 Uhr

Die Jubiläumsausgabe der 24 Stunden von Le Mans: Die großen GT-Favoriten kommen aus Italien - Hat Ferrari bisher tatsächlich immer geblufft?

Favoriten unter sich: AF-Corse-Ferrari (GTE-Pro) und IMSA-Porsche (GTE-Am)
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - An der Sarthe ist alles bereit für die Jubiläumsausgabe. Am Wochenende 16./17. Juni findet die 80. Auflage der weltberühmten 24 Stunden von Le Mans statt. Insgesamt 56. Autos werden am Samstagnachmittag um 15:00 Uhr auf die lange Reise geschickt. Auf der 13,629 Kilometer langen Traditionsstrecke werden Fahrer, Material und Teams auf die härteste Probe gestellt. Die große Frage in der GTE-Pro-Klasse: Wer kann Ferrari schlagen?

Die GTE-Pro-Klasse ist - wie auch in der Weltmeisterschaft WEC - nicht ganz so gut besetzt, wie sich ACO, FIA und Fans dies wünschen würden. Vier Ferrari F458, zwei Porsche 911, zwei Corvettes und ein Aston Martin werden dort kämpfen. "Dieses Jahr wollen wir siegen", stellt Giancarlo Fisichella selbstbewusst fest. Der Italiener, der nach der Formel 1 die Le-Mans-Szene lieben gelernt hat, teilt sich einen F458 Italia mit Gianmaria Bruni und Toni Vilander.

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Die AF-Corse-Mannschaft schickt neben dem prominenten Trio ein weiteres Auto auf die Strecke - ebenfalls mit bewährtem Personal. Andrea Bertolini, Olivier Beretta und Marco Cioci teilen sich das Auto mit der Startnummer 71. Ein weiterer Ferrari kommt von der französischen Luxury-Mannschaft. Auch dort hat man schnelles Personal am Arbeitsplatz. Fred Makowiecki und Jaime Melo wechseln sich am Steuer mit dem Deutschen Dominik Farnbacher ab.

Konkurrenz sieht Ferrari vorn

Das Ferrari-Quartett wird vom JMW-Auto aus Großbritannien (Jonny Cocker/James Walker/Roger Wills) abgerundet. Warum sind die F458 Italia favorisiert? Weil die Konkurrenz sicher ist, dass die Italiener ihren Wagen zum Jahr 2012 erheblich verbessern konnten und bislang nie die Karten aufgedeckt haben. Beim WEC-Rennwochende in Spa-Francorchamps hieß es aus Reihen von Porsche und Aston Martin unisono, dass die Ferraris phasenweise nur "mit Halbgas" durch die Ardennen gerollt seien.

In Le Mans werden die Karten endgültig auf den Tisch gelegt. Dann geht es nicht nur um schieren Speed, sondern auch um die Zuverlässigkeit. Diese war oft der Trumpf von Porsche. Die Felbermayr-Mannschaft um die Werkspiloten Richard Lietz, Marc Lieb und Wolf Henzler müssen daher selbstverständlich auch 2012 zum Kreis der GT-Siegkandidaten gezählt werden. Zuletzt in Spa-Francorchamps durften sich die Piloten aus dem blauen 911er den Sieger-Champagner schmecken lassen.

Einen weiteren Porsche schickt die amerikanische Flying-Lizard-Mannschaft in die 24-Stunden-Schlacht. Das Team ist aus der hart umkämpften ALMS-GT-Szene bestens geschult. Mit Jörg Bergmeister, Patrick Long und Marco Holzer hat man Topleute an Bord. Aston Martin befindet sich 2012 in einem Übergangsjahr. Nach der großen Pleite mit dem AMR-One im vergangenen Jahr, geht man nun mit einem einzigen Vantage werksseitig an den Start.

Die Briten schielen ohnehin schon mit einem Auge auf das Jahr 2013. Dann feiert Aston Martin sein 100-jähriges Bestehen, dann sollen die großen Erfolge in Le Mans und auf der Nordschleife den entsprechenden Glanz bringen. Der Vantage V8 ist erheblich verbessert worden, aber die Zuverlässigkeit ist noch nicht perfekt. Der deutsche Werkspilot Stefan Mücke und seine Kollegen Darren Turner und Adrian Fernandez haben die GT-Pole-Position als Ziel ausgerufen. Ganz nach dem Motto: Und dann schauen wir weiter.

GTE-Am: Prominente Fahrer am Start

Die große Unbekannte in der GTE-Pro-Klasse ist derzeit Corvette. Der lautstarke Wagen ist immer ein Spektakel und bei Fans jederzeit beliebt. Aber ist er auch schnell? Bislang gab es nur wenig Anhaltspunkte für die wirkliche Leistungsfähigkeit des amerikanischen Musclecars. Sicher ist: Mit Garcia/Magnussen/Taylor und Gavin/Milner/Westbrook ist die Werksmannschaft gut aufgestellt. Einzig Neuzugang Jordan Taylor muss sich noch in Le Mans beweisen.

In der GTE-Am-Klasse tummeln sich einige namhafte Piloten, die von den zahlungskräftigen Paydrivern für schnelle Stints an Bord geholt wurden. Ex-Peugeot-Werkspilot Pedro Lamy pilotiert eine Corvette von Larbre, die vor allem Patrick Bornhauser mit dem Geld aus seiner Demeco-Gruppe finanziert. Bei AF Corse/Waltrip sitzt NASCAR-Star Brian Vickers hinter dem Ferrari-Lenkrad und auch bei Porsche findet man echte Vollgashelden.

Favorisiert werden die 911er. Vor allem der IMSA-Porsche ist mit Spezialist Nicolas Armindo, Raymond Narac und Anthony Pons gut besetzt. Der baugleiche Wagen von Felbermayr kommt mit Teambesitzer Christian Ried, Gianluca Roda und Paolo Ruberti. Den Porsche von Fyling Lizard werden Seth Neiman, Spencer Pumpelly und Patrick Pilet fahren. Der französische Werksfahrer ersetzt Darren Law, der kurzfristig absagen musste. Gute Chancen hat außerdem der Aston Martin mit Nygaard/Poulsen/Simonsen.

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