ANZEIGE
Aktuelle Bildergalerien
ANZEIGE
ANZEIGE
Die aktuelle Umfrage

Welcher Hersteller hat Sie bei den 24 Stunden von Le Mans 2014 am meisten beeindruckt?

Audi
Porsche
Toyota
Aktuelle Top-WEC-Videos
Motorsport-Total Business-Club
Folgen Sie uns!
Motorsport-Total.com bei Facebook Motorsport-Total.com bei Google+ Motorsport-Total.com bei Twitter RSS-Feeds von Motorsport-Total.com
Sie sind hier: Home > WEC > Newsübersicht > Rennberichte

Chandhok zurückhaltend: "24 Stunden sind eine lange Zeit"

05. Juni 2012 - 09:50 Uhr

Karun Chandhok besteht in Le Mans die Feuertaufe, hält sich allerdings mit Prognosen für die 24 Stunden zurück - "Auto verlässlich, aber nicht kugelsicher"

Karun Chandhok
Chandhok bestreitet Mitte Juni zum ersten mal die 24 Stunden von Le Mans
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Karun Chandhok wird Mitte Juni zum ersten Mal die 24 Stunden von Le Mans bestreiten. Der JRM-Pilot absolvierte am vergangenen Wochenende seinen ersten Test auf dem legendären Rennkurs und bestand gleich die Feuertaufe: Neulinge müssen nämlich zehn Umläufe hinter sich bringen, um sich für das Rennen auf der 13,5 Kilometer langen Strecke zu qualifizieren.

"Ich habe einen Test auf der Kurzanbindung absolviert, mit einem Renault-World-Series-Auto. Aber erstaunlicherweise war ich noch nicht beim 24-Stunden-Rennen", schildert Chandhok gegenüber 'Autosport'. "Und das als jemand, der vermutlich der weltgrößte Motorsport-Fan ist. Der Testtag am vergangenen Wochenende war meine erste Fahrt auf der Strecke."

ANZEIGE

Das 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps Anfang Mai, praktisch die Generalprobe für das Rennen in Nordfrankreich, war für Chandhoks JRM-Team gründlich in die Hose gegangen: Im Warmup hatte der Inder bei einem Unfall die Frontpartie sowie die Hinterradaufhängung des LMP1-Boliden stark beschädigt, was entsprechend dem Reglement einen Start aus der Boxengasse zur Folge hatte. Im anschließenden Rennen wurde man dann erneut in eine Kollision verwickelt und lag im Ziel zehn Runden hinter der Spitze auf Rang zwölf.

Reifentests stehen im Vordergrund

Beim offiziellen Test in Le Mans verlief es für Chandhok am Wochenende hingegen positiv. Der 28-Jährige spulte problemlos seine Umläufe ab, während seine Teamkollegen Peter Dumbreck und David Brabham mit technischen Problemen zu kämpfen hatten. Dementsprechend positiv fiel auch das Fazit aus.

"Es war gut für die Ingenieure, weil es ihr erster Testtag mit dem Auto war und wir endlich die Möglichkeit hatten, zu experimentieren."
Karun Chandhok

"Wir hatten einen sehr guten Test. Das war auch nötig, schließlich war das Rennwochenende (in Spa, Anm. d. Red.) ein mittleres Desaster", gibt Chandhok zu Protokoll und beschreibt weiter, wobei es beim Test vor allem ankam: "Wir haben viel Zeit damit verbracht, die richtigen Reifen für Le Mans auszuwählen. Es war gut für die Ingenieure, weil es ihr erster Testtag mit dem Auto war und wir endlich die Möglichkeit hatten, zu experimentieren."

Für den 24-Stunden-Marathon in knapp zwei Wochen gibt sich Chandhok noch zurückhaltend. Schließlich arbeite "man noch nicht lange mit diesem Wagen." Außerdem seien "24 Stunden eine lange Zeit um Vollgas zu fahren. Und es gab noch keine Gelegenheit, einen entsprechenden Test zu fahren. Es heißt also: Daumen drücken", so Chandhok.

Artikeloptionen
Artikel bewerten

 

 
Nach oben