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Porsche: Schwierige Sechs-Stunden-Jagd steht bevor

09. Mai 2012 - 12:20 Uhr

Beim dritten ALMS-Saisonlauf geht es auf der Berg- und Talbahn in Laguna Seca über sechs Stunden - Porsche 911 GT3 RSR neu eingestuft

Jörg Bergmeister
Für den Flying-Lizard-Porsche ist Laguna Seca das Heimrennen
© ALMS

(Motorsport-Total.com) - Auf dem Laguna Seca Raceway in der Hügellandschaft von Monterey, einer der schönsten Rennstrecken der USA, wird am 12. Mai der dritte Saisonlauf der American-Le-Mans-Series (ALMS) ausgetragen. Die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister und Patrick Long haben das Rennen an der kalifornischen Pazifikküste bereits drei Mal gewonnen. Diesmal sind sie in der hart umkämpften GT-Klasse mit dem neuen Porsche 911 GT3 RSR von Flying Lizard am Start.

"Laguna Seca ist eine der schönsten Strecken in der American-Le-Mans-Series und eine der coolsten", sagt Bergmeister über die 3,601 Kilometer lange Berg- und Talbahn. "Die größte Herausforderung ist natürlich Corkscrew, aber auch die anderen Kurven sind nicht zu unterschätzen."

Für das in Kalifornien beheimatete Flying-Lizard-Team ist das Rennen ein Heimspiel. "Irgendwo ist es auch für mich das Heimrennen, weil meine Frau aus San Francisco kommt", sagt Bergmeister und fügt an: "Bei diesem Rennen schauen deshalb immer die Schwiegereltern und viele Freunde zu. Denen will ich natürlich eine gute Show bieten."

Heimspiel für Flying Lizard

Für Long kommt das Sechs-Stunden-Rennen angesichts der drei Siege in der Vergangenheit "genau zum richtigen Zeitpunkt, um in der Meisterschaft in die Gänge zu kommen und mit einer guten Platzierung unseren Rückstand auf die Spitze zu verringern".

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Im zweiten Flying-Lizard-Porsche wechseln sich Porsche-Werksfahrer Marco Holzer und der amerikanische Teameigner Seth Neiman ab. "Das ist erst mein zweiter Start in Laguna Seca", sagt Holzer und versichert: "Ich mag die Strecke. Sie ist sehr anspruchsvoll und, nicht zuletzt durch die Corkscrew, auch sehr spektakulär. Es gibt dort fast immer spannende Rennen. Was sie zusätzlich schwierig macht, ist der Sand, den der Wind manchmal von den Dünen auf die Piste weht. Da muss man schon sehr gut aufpassen. Ansonsten ist Laguna Seca ein langes Rennen, bei dem immer viel passieren kann."

Das Cockpit des vom Team Falken Tire eingesetzten Elfers teilt sich Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler mit Bryan Sellers. Sascha Maassen und Bryce Miller sind die Fahrer des 911 GT3 RSR von Paul Miller Racing. "An Laguna Seca habe ich leider keine guten Erinnerungen", sagt Henzler. "Im vergangenen Jahr ist uns ein anderes Auto so in die Seite gefahren, dass wir aufgeben mussten. Ich hoffe, dass uns das diesmal nicht wieder passiert. Die Strecke liegt sehr schön und ist fahrerisch sehr anspruchsvoll. In Laguna Seca fährt deshalb jeder gerne. Dass das Rennen sechs Stunden dauert, kommt mir sehr entgegen. Für mich können die Rennen nicht lang genug sein."

Porsche 911 GT3 RSR neu eingestuft

"In sehr konstruktiven Gesprächen mit der IMSA und in Abstimmung mit ACO/FIA konnten wir eine Anpassung der Balance-of-Performance-Einstufung für den 911 GT3 RSR erreichen", verkündet Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen im Vorfeld des Lagnuna-Seca-Rennens erfreut.

"Dazu gehören ein neuer Frontsplitter und ein angepasster Heckflügel, um mehr Abtrieb erzeugen zu können. Der daraus resultierende höhere Luftwiderstand wird durch einen größeren Restriktor für eine leichte Leistungserhöhung ausgeglichen. Ich gehe davon aus, dass diese Maßnahmen den RSR auf der anspruchsvollen Strecke deutlich näher an die Konkurrenz heranbringen."

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