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WEC-Teams testen vor Spa-Francorchamps

19. April 2012 - 17:23 Uhr

Viele Teams der Langstrecken-WM bereiten sich mit intensiven Tests auf den zweiten Saisonlauf in Spa-Francorchamps vor - Audi im Monza-Regen

Nick Leventis, Danny Watts, Jonny Kane
Strakka wird in der kommenden Woche zwei Tage lang in Spanien testen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - In zwei Wochen steht im belgischen Spa-Francorchamps der zweite Saisonlauf der neuen Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) auf dem Programm. Der Event wird traditionell als Vorbereitungslauf für das folgende Highlight des Jahres in Le Mans genutzt. Die meisten Teams werden in den Ardennen mit den Fahrerkadern für das 24-Stunden-Rennen antreten. Es ist die große Generalprobe unter Rennbedingungen.

Entsprechend intensiv bereiten die WEC-Teams ihren Auftritt in Belgien vor. Audi war beispielsweise mit seinen zwei neuen R18 in Monza zum testen - allerdings im Regen. Das deutsche Werksteam, das in Sebring noch mit dem modifizierten Vorjahresauto gesiegt hatte, wird in Spa erstmals mit jeweils zwei R18 e-tron quattro und R18 ultra antreten. Als Ersatzmann für den verletzten Timo Bernhard rückt Ex-Peugeot-Werkspilot Marc Gene in den Kader.

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Auf dem Circuit Bugatti in Le Mans bereiten sich indes die Teams von OAK und Pescarolo vor. Die Mannschaft von Jacquet Nicolet probierte einige Entwicklungen an den LMP1- und LMP2-Autos aus, Henri Pescarolos Mannschaft führte die Entwicklungsarbeit mit dem Dome-Judd fort. "Die aerodynamische Balance passt schon, auch die Mechanik", berichtet Pescarolo auf 'lemans.org'. "Es sollte für Le Mans gut passen."

"Allerdings erzeugt der Motor noch sehr starke Vibrationen. Diese müssen wir noch reduzieren. Daran arbeiten wir", so der Franzose, der Nicolas Minassian, Sebastien Bourdais und Ex-Le-Mans-Sieger Seiji Ara im Cockpit des Dome-Judd arbeiten lässt. Bei Testfahrten im Motorland Aragon war man etwa drei Sekunden von den Referenzzeiten eines Peugeot 908 entfernt. "Gutes Benzinerniveau", urteilt der Teamchef.

Der neue Pescarolo 03 auf Basis des ehemaligen Aston Martin AMR-One ist bisher noch nicht im Testbetrieb. "Wir sind ein bisschen spät dran", gibt die Le-Mans-Legende zu. "Wir sind noch beim Aufbau. Es fehlen noch ein paar Bauteile für die Front. Der Pescarolo 03 wird sehr schön. Wenn er so schnell wie schön ist, dann geht was. Das Auto sieht dem Aston Martin überhaupt nicht mehr ähnlich." Der Pescarolo 03 soll in Spa-Francorchamps eingesetzt werden.

Rebellion fühlte derweil dem neuen Lola-B12/80-Chassis auf den Zahn. Die Schweizer absolvierten in Valencia wichtige Testfahrten mit dem neuesten Coupé aus Großbritannien. Unter anderem saß auch Nick Heidfeld wieder hinter dem Steuer des Lola-Toyota. Das LMP2-Team von Lotus, das ab dem kommenden Rennen mit zwei Autos in der WEC agiert, probierte neue Entwicklungen in Le Castellet aus. Mit dabei auch Ex-DTM-Pilot Renger van der Zande.

In der kommenden Woche wird auch Strakka die Vorbereitungen auf Spa-Francorchamps intensivieren. Die Briten werden zwei Tage lang Reifentests für Michelin in Aragon absolvieren. Der neue HPD ARX-03a soll noch besser auf die französischen Gummis angepasst werden. "Wir sind mit dem Auto bisher nur in Sebring gefahren. Dort ist der Belag ganz anders als anderswo. Dieser Test ist also vor den kommenden Rennen sehr wichtig", sagt Nick Leventis.

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