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Le-Mans-Sieger: Wo ist die Rolex?

02. April 2012 - 11:49 Uhr

Ein Siegertrio der 24 Stunden von Le Mans fühlt sich durch den Erfolg auf ewig verbunden: Emotionen zählen, Geld spielt keine Rolex

Wolfgang Ullrich (Audi Sportchef), Benoit Treluyer, Marcel Fässler
Auf dem Podest von Le Mans gibt's traditionell sowohl Pokale als auch Uhren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Ein Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans ist der Traum aller Rennfahrer. Die Emotionen auf dem Siegerpodest, die erfolgreiche Teamarbeit und die zahlreichen Hürden auf dem Weg zweimal rund um die Uhr machen einen Erfolg an der Sarthe - neben aller Tradition des Rennens - einzigartig. Andere Dinge werden zur Nebensache. Der Pokal ist nett anzuschauen, die Siegprämie gut, die traditionelle Sieger-Rolex ein schönes Präsent. Aber wirklich wichtig? Nein.

"Meine Sieger-Rolex ist irgendwo daheim bei meinen anderen Uhren. Wenn man auf dem Podest steht und man bekommt sie überreicht, dann ist das natürlich nochmal ein zusätzliches Leckerli", schildert Le-Mans-Titelverteidiger Andre Lotterer. Sein Kollege Marcel Fässler lacht: "Meine Rolex ist zu Hause. Ich darf gar nicht sagen, wo die liegt. Die liegt eigentlich mehr oder weniger nur herum. Es ist schön, diese Uhr zu haben, aber der Sieg an sich macht mich viel mehr stolz."

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Lotterer, Fässler und der französische Audi-Kollege Benoit Treluyer haben die Emotionen eines Le-Mans-Sieges im Juni 2011 spüren dürfen. "Ich habe nur noch geweint", erinnert sich Treluyer an jenen Sonntagnachmittag in Le Mans. Der gemeinsame Erfolg ist für die Piloten spürbar anders als ein Sieg als Einzelkämpfer in einer Formelserie. Ein Le-Mans-Erfolg schweißt Menschen zusammen.

"Unser Verhältnis war schon vor dem Sieg toll. Aber solch ein Erfolg bringt dann noch einmal etwas Zusätzliches", meint Fässler. "Wir vertrauen uns gegenseitig. Ich bin sehr froh, dass wir auch in diesem Jahr wieder in dieser Konstellation fahren dürfen. Wir haben etwas gemeinsam erreicht und wollen es nun gemeinsam verteidigen."

Das in Le Mans sehr erfolgreiche Audi-Trio Kristensen/McNish/Capello hat vor dem Start an der Sarthe immer den gleichen Ablauf: Treffen am Flughafen Charles de Gaulle in Paris, dann gemeinsame Autofahrt nach Le Mans. Auf diesen Fahrten werden stets Erinnerungen an die Vorjahre ausgetauscht. Man bespricht die veränderten Voraussetzungen im aktuellen Jahr, schwört sich als Trio ein.

"Man trifft sich privat nicht noch großartig oft. Wir sind dermaßen oft fern von zu Hause. Gerade bei mir, wo ich daheim eine Frau und vier Kinder habe, bin da etwas limitiert", erklärt Fässler, dass der Kontakt untereinander nicht einer Ehe gleichkommt. "Aber wir halten per Telefon immer wieder Kontakt. Treffen sind ohnehin schwierig zu organisieren: Andre wohnt in Japan, Benoit in Südfrankreich..."

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