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Mit Penske-Vertrag: Blaney peilt Double IndyCar/NASCAR an

04. November 2017 - 21:00 Uhr

In der NASCAR-Saison 2018 wird Ryan Blaney einer von drei Penske-Piloten sein. Die neue Situation lässt den Youngster an das berühmte Double denken

Ryan Blaney
Ryan Blaney ist 2018 Penske-Stammfahrer in der NASCAR und träumt vom Indy 500
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Jahrelang schickte das Team Penske in der NASCAR-Topliga nur ein Auto auf Vollzeitbasis an den Start. Bobby Allison machte 1976 den Anfang. In den Jahren 1991 bis 2000 war es Rusty Wallace, der die Fahnen des Teams allein und erfolgreich hochhielt. Seit 2001 operiert Penske als Zwei-Wagen-Team. In der Saison 2018 geht man einen Schritt weiter und wird erstmals drei Autos auf Vollzeitbasis einsetzen.

Neben Brad Keselowski und Joey Logano, die seit Ende 2009 beziehungsweise Anfang 2013 zum Cup-Aufgebot von Penske gehören, stößt Ryan Blaney hinzu. Der Youngster fährt derzeit noch für das Team der Wood Brothers, das allerdings seit Beginn der Saison 2016 intensiv mit Penske kooperiert.

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Als Penske-Stammfahrer möchte Blaney ab 2018 nicht nur in der NASCAR-Topliga mehr als ohnehin schon durchstarten. Der 24-jährige Sohn von Ex-NASCAR-Pilot Dave Blaney denkt schon mal weiter. Ihm schwebt für die Zukunft das berühmte Double - also der Start beim Indianapolis 500 der IndyCar-Serie und beim Coca-Cola 600 der NASCAR in Charlotte am selben Tag - vor.

"Ich würde das wahnsinnig gerne machen. Ich habe großen Respekt vor denen, die bereits wissen, wie es ist, 1.110 Rennmeilen an einem Tag zu fahren", so Blaney kürzlich im Rahmen eines Facebook-Livechats in Anspielung auf das IndyCar-NASCAR-Doppelprogramm am Tag vor dem Memorial Day.

Der bislang erfolgreichste Fahrer beim Double ist Tony Stewart, der im Jahr 2001 beim Indy 500 für Chip Ganassi Racing auf Platz sechs fuhr und wenige Stunden später beim Coca-Cola 600 in Charlotte für Joe Gibbs Racing den dritten Platz errang. Neben Stewart, der schon 1999 im Doppeleinsatz war, absolvierten auch John Andretti (1994), Robby Gordon (1997, 2000, 2002, 2003 und 2004) und zuletzt Kurt Busch (2014) das Double, wobei nicht alle die kompletten 1.100 Rennmeilen zurückgelegt haben.

"Als Kurt und Tony das machten, hatte ich schon den Gedanken, dass es eine richtig coole Sache sein muss", so Blaney, um anzufügen: "Hoffentlich kann ich es eines Tages auch mal angehen. Penske ist beim Indy 500 ja ziemlich gut aufgestellt. Hoffentlich ergibt sich da etwas. Ich habe jedenfalls großes Interesse und würde gerne sagen können, dass ich dieses Rennen auch mal bestritten habe."

Eine Teilnahme am Indy 500 ist für Blaney, wenn sie denn überhaupt einmal zustande kommt, freilich noch Zukunftsmusik. In seinem Metier, der NASCAR-Topliga, hat der Youngster im Juni dieses Jahres in Pocono seinen Premierensieg eingefahren. Im Titelkampf ist er einer der acht verbliebenen Playoff-Teilnehmer. Im Winter wird Blaney dann den #21 Wood-Ford an Paul Menard übergeben, um ab 2018 den #12 Penske-Ford zu fahren.

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