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Matt Kenseth gibt NASCAR-Rücktritt zum Saisonende bekannt

04. November 2017 - 23:20 Uhr

Nachdem er sein Cockpit bei Joe Gibbs Racing für 2018 an Erik Jones verloren hat, sieht sich Matt Kenseth mangels Alternativen zum Rücktritt gezwungen

Matt Kenseth
Matt Kenseth, Champion von 2003, tritt nach 18 Jahren von der NASCAR-Bühne ab
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Beim NASCAR-Saisonfinale am 19. November 2017 in Homestead wird nicht nur die Karriere von Dale Earnhardt Jr. zu Ende gehen. Auch Matt Kenseth wird an jenem Tag zum voraussichtlich letzten Mal ins Cockpit eines Autos aus der höchsten NASCAR-Liga klettern. Dies hat der Fahrer des #20 Gibbs-Toyota am Rande des gerade laufenden Rennwochenendes auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth bekanntgegeben.

"Ich habe viel darüber nachgedacht und die Entscheidung mehr oder weniger nach Martinsville getroffen", so der 45-jährige Kenseth gegenüber 'NBC' mit Blick auf das vergangene Rennwochenende, an dem er für sich entschieden hat, in der Saison 2018 zu pausieren.

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Der NASCAR-Champion von 2003 hält sich dabei noch die typische Hintertür für eventuell weitere Starts offen, glaubt aber selbst nicht so recht daran: "Ich weiß nicht, ob es für immer ist. Aber wenn du einmal raus bist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du nicht mehr zurückkommst. Ich sehe das einfach nicht kommen."

Titelgewinn 2003, Karriere-Jahr 2013

Sein Debüt in der NASCAR-Topliga gab Kenseth im September 1998 in Dover für das Team von Bill Elliott. 1999 absolvierte er sporadische Starts für das Team von Jack Roush, bevor er dort in der Saison 2000 seine Rookie-Saison absolvierte und sich in dieser zum besten Neuling des Jahres krönte. Auf dem Weg zum Rookie-Titel 2000 errang Kenseth beim Coca-Cola 600 in Charlotte den ersten seiner bis heute 38 Cup-Siege. Der bislang letzte ist ihm im Juli 2016 in Loudon gelungen. Das Daytona 500 hat er zweimal (2009 und 2012) gewonnen.

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#10 - Jeff Burton: In 21 Jahren im NASCAR-Cup gewann "The Mayor" 21 Rennen. Seine größten Erfolge feierte er 1999 und 2001 in Diensten des Roush-Teams. Ende 2013 erfolgte für Burton die Trennung von seinem langjährigen Richard Childress-Racing. Nach vier Gaststarts hängte er im Jahr 2014 endgültig den Helm an den Nagel.
#10 - Jeff Burton: In 21 Jahren im NASCAR-Cup gewann "The Mayor" 21 Rennen. Seine größten Erfolge feierte er 1999 und 2001 in Diensten des Roush-Teams. Ende 2013 erfolgte für Burton die Trennung von seinem langjährigen Richard Childress-Racing. Nach vier Gaststarts hängte er im Jahr 2014 endgültig den Helm an den Nagel.

In der Saison 2003 gewann Kenseth, obwohl er nur einen Saisonsieg (Las Vegas) feierte, überlegen den Titel. Es war sowohl für ihn als auch für Jack Roush der erste Titel in der höchsten NASCAR-Liga. Kenseths zahlenmäßig erfolgreichste Saison war aber 2013, als er sieben Rennen gewann. Es war für den aus dem US-Bundesstaat Wisconsin stammenden Routinier nach 13 Jahren bei Roush die erste Saison im Team von Joe Gibbs. Für den Rennstall des "Coach" fährt Kenseth noch heute, muss den Toyota Camry mit der Startnummer 20 aber für die Saison 2018 an den 21-jährigen Youngster Erik Jones abtreten.

Entscheidung wurde Kenseth abgenommen

Bei einem anderen Team hat Kenseth für 2018 kein Cockpit gefunden, weshalb er sich nun zur Pause und damit de facto zum Rücktritt entschieden hat. Bringt er die drei verbleibenden Rennen der laufenden Saison 2017 noch über die Bühne, dann tritt Kenseth am 19. November in Homestead mit 650 Rennstarts aus der NASCAR-Topliga ab. Neben seinem Titelgewinn von 2003 und seinen aktuell 38 Siegen hat es Kenseth auf 20 Pole-Positions sowie die Vizetitel 2006 und 2013 (jeweils hinter Jimmie Johnson) gebracht.

Dass er im #20 Gibbs-Toyota über 2017 hinaus keine Zukunft haben wird, wurde Kenseth bereits im Juli dargelegt. "Manchmal hast du es nicht selbst in der Hand. Also treffen andere Leute die Entscheidung für dich. Das ist unglücklich, denn ich wollte meine eigenen Entscheidungen treffen. Ich denke, ich hätte es verdient gehabt, den Zeitpunkt selbst zu wählen. Es ist aber wie es ist und ich habe realisiert, dass der Zeitpunkt wohl gekommen ist, um etwas anderes zu machen", so Kenseth.

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