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Wickens wechselt zu Schmidt-Peterson in die IndyCar-Serie

18. Oktober 2017 - 12:27 Uhr

Mercedes-Fahrer Robert Wickens wechselt von der DTM in die IndyCar-Serie: "Es ist ein komplett neues Kapitel in meiner Rennfahrer-Karriere"

Robert Wickens
Robert Wickens fährt ab 2018 in der IndyCar-Serie
© IndyCar

(Motorsport-Total.com) - Nach sechs Jahren im deutschen Tourenwagen Masters (DTM) wechselt Robert Wickens in die IndyCar-Serie. Der Kanadier wird 2018 für das Schmidt-Peterson-Team in der amerikanischen Formelserie starten und Teamkollege von Landsmann James Hinchcliff.

Der 28-Jährige war Champion in der amerikanischen Formel-BMW-Serie bevor er 2008 in europäischen Rennkategorien, unter anderem der ehemaligen Formel 2 und GP3-Serie, unterwegs war. Seit 2012 gehörte der Mann aus Guelph zum Mercedes-Kader und gewann in dieser Zeit sechs DTM-Rennen. Fünf Mal startete er in seiner DTM-Karriere von der Pole-Position. 2016 war seine beste DTM-Saison, die er als Vierter in der Gesamtwertung abschloss.

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"Es ist ein komplett neues Kapitel in meiner Rennfahrer-Karriere, und ich bin sehr aufgeregt über die Möglichkeit, die mir Schmidt-Peterson gibt", sagt Wickens. "James und ich sind miteinander aufgewachsen und gegeneinander Go-Kart gefahren. Dass wir nun Teamkollegen in der höchsten Formelrennserie in Nordamerika sind, das ist verrückt."

Wickens betritt kein komplettes Neuland

"Ich möchte mich für die sechs Jahre bei Mercedes und in der DTM bedanken. Diese Zeit wird mir immer in Erinnerung bleiben", so der Kanadier, der sich auf die neue Herausforderung freut: "Ich kann es kaum erwarten, in der IndyCar-Serie loszulegen!"

Die IndyCar-Serie ist für Wickens kein komplettes Neuland. Vor dem Beginn der DTM-Saison 2017 durfte er in Sebring im Rennwagen seines Landsmannes James Hinchcliffe zum ersten Mal ein IndyCar testen. Bei den DTM-Testfahrten auf dem Autodromo Vallelunga revanchierte sich Wickens danach für die Testgelegenheit und ließ James einige Runden in einem DTM-Mercedes drehen.

Ende Juni sprang Wickens zudem kurzfristig für Schmidt Peterson Motorsports ein und ersetzte im Freitagstraining in Road America Einsatzfahrer Mikhail Aljoschin, der Schwierigkeiten bei der Einreise hatte. "Das Training selbst hat Spaß gemacht und die Strecke war richtig gut", verriet er damals. "Ich wollte natürlich das ganze Wochenende fahren, aber der Einsatzfahrer löste seine Probleme und war bis Freitagabend an der Strecke. Damit war meine Pflicht erfüllt, aber es war dennoch ein schöner Freitag."

Wickens und Hinchliffe das "Team Kanada"

"Ich freue mich nicht nur darüber, dass weiterhin ich bei Schmidt-Peterson fahren werde. Ich freue mich darauf, meinen langjährigen Freund als Teamkollegen zu haben", begrüßt Hinchcliffe seinen Kumpel Wickens.

"Robbie und ich sind miteinander im Rennsport aufgewachsen, haben dann aber verschiedene Wege eingeschlagen... aber es ist klasse, dass wir beide hier gelandet sind und wir unseren Traum als professionelle Rennfahrer leben dürfen - zusammen im gleichen Team", ergänzt er.

Teambesitzer Ric Peterson begrüßt den IndyCar-Neuling. "Wir freuen uns alle sehr, Robert an Bord zu haben, nicht nur, weil er auch Kanadier ist. Er war für eine ganze Weile auf unserem Radar und wir sind begeistert über das neue Kapitel der Schmidt-Peterson-Crew. Ich bin sehr stolz, dass wir das 'Team Kanada' repräsentieren und zwei großartige kanadische Athleten in unseren Reihen haben."

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